Ziel erreicht

30.000 Besucher wollte man, 34.358 sind es letztendlich gewesen. Mit diesem Ergebnis durfte sich Österreichs größte Industriefachmesse im Vergleich zur Erstveranstaltung über ein Plus von 16,4% freuen. Von der gegenwärtigen globalen Finanz- und Bankenkrise war am Wiener Messegelände nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil: Die Aussteller profitierten vorerst noch von den vollen Auftragsbüchern ihrer Kunden. \“Die Industrie orientiert sich an längerfristigen Zyklen und wertet die herrschende Krise als Chance für einen Innovationsschub, was sie gerade in der Krise zu einem Stabilitätsfaktor macht\“, zeigte sich Wolfgang Morrenth, Leiter von Siemens Industry Automation und Drive Technologies, bei der Eröffnungspressekonferenz der vienna-tec zuversichtlich, dass die Branche das prognostizierte Konjunkturtal einigermaßen unbeschadet durchtauchen werde. Ein besonders gutes Zeugnis stellten die Besucher der diesjährigen vienna-tec aus: 98,6% der Befragten zeigten sich mit der Messe zufrieden. Und auch die Idee, sechs Fachmessen unter einem Dach zu vereinen, wurde von einer deutlichen Mehrheit von 90% gut geheißen. Etwas kritischer zeigten sich da schon die Aussteller. An den einzelnen Ständen wurden immer wieder mal Stimmen laut, die hinterfragten, ob es wirklich klug sei, á la Hannover Messe mehrere Einzelveranstaltungen unter einem Dach zu vereinen bzw. ob nicht, was die Öffnungszeiten bzw. die Dauer der Messe betrifft, ein Tag weniger zuletzt nicht doch mehr sei. Wie auch immer der nächste Termin steht bereits fest: Die dritte Ausgabe der vienna-tec wird vom 5. bis 8. Oktober 2010 über die Bühne gehen.