Den Verschleiß im Blick haben
Eine weitere Spielart der Digitalisierung ist die Vernetzung von Produkten und das Messen ihres Verschleißes. Die Produktfamilie Isense umfasst Sensoren und Überwachungssysteme, in denen sämtliche Daten aus Tests und reale Nutzungswerte zusammenlaufen und verhindern, dass eine Igus-Komponente ohne Vorwarnung ausfällt. Sie kündigen einen Defekt erst als Wartungsbedürfnis an. Sind die Anwendungen an ein ERP angeschlossen, werden automatisch Ersatzteile bestellt. Igus will seinen digitalen Entwicklungsprozess hiermit auch auf seine Produkte und deren Einsatz in smarten Fabriken ausrichten. Wartung und Instandhaltung von Anlagen werden so vorausschauend und wirtschaftlicher. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, keine umfassende Digitalisierung über das Unternehmen auszurollen, die lange geplant wird, kostenintensiv ist und am Ende eventuell nicht ihren Zweck erfüllt“, erklärt Christian Batz, Head of E-Commerce bei Igus. „Die Digitalisierung wird nach und nach umgesetzt. Fail Fast – um es mit einem Begriff der agilen Methoden zu beschreiben. Wir gehen schnell an die Umsetzung von einzelnen Themen, bekommen zügig Ergebnisse und können so lernen und schnell Verbesserungen umsetzen.“ Bei der agilen Entwicklung fließen gewonnene Erkenntnisse direkt in nachfolgende Projekte ein, die Qualität verbessert sich.
















