Vom Turmuhrantrieb zum hochpräzisen Elektromotor
Vor gut einhundert Jahren wurden die Optiken auf Leuchttürmen noch von einem Turmuhrantrieb gedreht. Hierbei handelte es sich vom Konstruktionsprinzip her tatsächlich um ein angepasstes mechanisches Uhrwerk für Kirchen, das vom Leuchtturmwärter regelmäßig durch Heben von Gewichten wieder aufgezogen werden musste. „In den 1930er Jahren kamen die ersten Elektroantriebe“, berichtet Dirk Berger aus Stralsund. Eine weitere Modernisierungswelle startete in den 1980er Jahren. Diese Technik ist teilweise noch heute in Betrieb, wird aber sukzessive auf die neuen Antriebslösungen umgerüstet. Da die Rahmenbedingungen bei Leuchttürmen wegen der Ansprüche an die Verfügbarkeit mit langen Wartungsintervallen anspruchs voll sind, ist es wichtig, eine enge Projektpartnerschaft zu pflegen. Cerema und die französische Faulhaber-Niederlassung arbeiten deshalb seit 2011 eng zusammen.
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