
Mit digitalem Stromlaufplan in die Cloud
Auch beim Thema ‚Digitaler Stromlaufplan‘ ist Spangler weit vorangekommen und testet zur Zeit den Projekt-Viewer. Brandmüller: „Der Stromlaufplan ist die zentrale Basis unserer Arbeit. Wir fragen uns immer wieder, wie wir ihn noch stärker digitalisieren und vielfältiger anwenden können. Z.B. können wir uns gut vorstellen, die Cloud-Dienste von Eplan in die Wertschöpfungskette zu integrieren, um etwa dem Service eine schnellere Fehlerbehebung zu ermöglichen und eine zentrale Kommunikationsplattform zu schaffen.“ Der Stromlaufplan entwickelt sich damit vom Abschlussdokument zum digitalen Asset, das über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage hinweg genutzt werden kann.
Noch darüber hinaus geht die Idee, die Dokumente – wiederum mit dem Projekt-Viewer – in die Cloud zu verlagern und auch den Kunden den Zugang zu ermöglichen. Diese Option prüft Spangler zurzeit, zunächst noch ohne Einbindung der Kunden, und hat ganz konkrete Ideen dazu. Meier: „Der Kunde erhält für die Freigabe dann nicht einen riesigen Datensatz, sondern wir geben Hinweise, was geprüft und entschieden werden soll.“ Das würde Abstimmungs-, Änderungs- und Freigabeprozesse vereinfachen und Termindruck aus dem Prozess nehmen. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein

Scripting klug genutzt – Beispiel: Ex-Schutz-Projekte
Bei den hier beschriebenen Ergänzungen und Erweiterungen nutzen die Spangler-Entwickler eine Möglichkeit, die Eplan grundsätzlich bietet, die aber von vielen Anwendern niemals genutzt wird: das Scripting, das Eplan zu einer wirklich offenen und anpassbaren Plattform macht. Meier: „Mit dem Scripting kann man Funktionen programmieren und in Eplan einbringen. Bereits mit Einführung von Eplan haben wir den ‚All inclusive Button‘ gescriptet, um wiederkehrende Datenausleitung und Datenablage zu automatisieren. Diesen Mehrwert haben wir kontinuierlich erweitert.“ Auf diese Weise hat Spangler mit dem Scripting eine ganze Tool Suite für die Konstrukteure erstellt, wobei die Ausgangsfrage meistens lautet: Gibt es einen Mausklick, den man sparen kann? Auch komplexere Aufgaben wie z.B. den Nachweis der Eigensicherheit für Ex-geschützte Anlagen lassen sich per Scripting realisieren. Über eine Verknüpfung mit der Artikeldatenbank wurde auch die Prüfung der Schaltschrankklimatisierung umgesetzt. „Der Nachweis kommt quasi automatisch, alle nötigen Daten haben wir schon auf Produktebene erfasst. Der Konstrukteur muss sich also nicht von jedem Bauteil die Daten aus den Herstellerdaten heraussuchen“, erklärt der Systemadministrator.“ Ähnlich geht Spangler auch bei der Software-Programmierung vor.
Gute Zusammenarbeit
Auf der Hardware-Seite profitiert Spangler von der Datendurchgängigkeit beim Einsatz von Rittal-Schaltschränken und -komponenten. Sie gilt für die Planung und auch für die Fertigung: Eine CNC-Bearbeitungsanlage, die Drahtfertigung und die Beschriftungen sind direkt an die Eplan Plattform angebunden, um den Mehrwert des digitalen Zwillings innovativ zu nutzen. Und das Eplan Consulting ist ebenso gefragt. „Wir suchen die Unterstützung von Eplan, um zu wissen: Setzen wir die Software passend und optimal ein? In der Beratung erhalten wir gute Hinweise und spielen gern auch unsere Erfahrungen an Eplan zurück. Hier pflegen wir den direkten Kontakt und schätzen den ehrlichen Austausch, sagt der Geschäftsführer abschließend.“ Und so wird Spangler die interne Automatisierung und Standardisierung vorantreiben – mit dem Ziel, die Automatisierung der Kundenanlagen auf ein neues Niveau zu bringen. Digitale Souveränität in der Automation: Fraunhofer IOSB-INA entwickelt einen KI-Assistenten für die SPS-Programmierung. ‣ weiterlesen
Automatisierung neu gedacht



















