Deutsche Elektro- und Digitalindustrie: Umsatz steigt an

Grafik Umsatz
Bild: ZVEI e.V.

Der nominale Umsatz der heimischen Elektro- und Digitalunternehmen kam im Februar auf 17,8Mrd.€. Das bedeutet einen Anstieg um 1,3% gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat. Während die Erlöse mit inländischen Kunden im Februar um 5,8% anzogen, gab das Geschäft mit ausländischen Partnern um 2,4% nach. Dabei standen sich ein Plus mit der Eurozone von 1,2% und ein Minus mit Drittländern von 4,5% gegenüber. Im kumulierten Zeitraum von Januar bis Februar dieses Jahres summierten sich die aggregierten Branchenerlöse auf 34,8Mrd.€. Sie lagen damit kaum höher als im Vorjahr (+0,4%). Der Inlandsumsatz erhöhte sich um 4,2% auf 16,8Mrd.€, der gesamte Auslandsumsatz fiel um 2,7% auf 18,0Mrd.€ (Euroraum: -0,7% auf 6,7Mrd.€, Drittländer: -3,9% auf 11,4Mrd.€).

„Trotz des Iran-Kriegs ist das Geschäftsklima in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im März leicht gestiegen. Das lag vor allem an einer besseren Beurteilung der aktuellen Lage als noch im Februar. Die allgemeinen Geschäftserwartungen fielen dagegen leicht zurück”, analysiert Dr. Andreas Gontermann.

24% der heimischen Elektrofirmen haben ihre wirtschaftliche Situation im März als gut beschrieben. 54% befanden sie für stabil, 22% für schlecht. 19% der Branchenunternehmen schauen optimistisch auf die nächsten sechs Monate. 67% gehen hier von gleichbleibenden und 14%von nachlassenden Geschäften aus.