Jenoptik erzielte im ersten Halbjahr 2025 einen Umsatz in Höhe von 498Mio.€ und damit 7,8% weniger als im Vorjahreszeitraum (Vj. 541Mio.€). Während der Konzern seinen Umsatz in der Region Amerika steigern konnte, wurde in Deutschland, dem europäischen Ausland und Asien/Pazifik das Vorjahresniveau nicht erreicht. Der Auftragseingang verbesserte sich im zweiten Quartal mit 268Mio.€ gegenüber dem ersten Quartal (205Mio.€) deutlich, lag jedoch im ersten Halbjahr mit 473Mio.€ unter dem Vorjahreswert von 524Mio.€. Der Auftragsbestand belief sich zum 30. Juni 2025 auf 613Mio.€ (31. Dezember 024: 670Mio.€). Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 ist unverändert durch überdurchschnittlich hohe Marktunsicherheiten beeinflusst. Für 2025 geht der Vorstand davon aus, dass nach einem schwachen Start im zweiten Halbjahr eine Belebung der für Jenoptik relevanten Nachfrage, insbesondere in der Halbleiterausrüstungsindustrie, einsetzt. Vor diesem Hintergrund wird nun einen Umsatz in der unteren Hälfte der bisherigen Prognosespanne von –5 bis +5% im Vergleich zum Vorjahreswert erwartet. „Wir haben im zweiten Quartal eine deutliche Belebung der Nachfrage in unseren OEM-Geschäften, die auf die Bereiche Halbleiterausrüstung und Life Science & Medizintechnik ausgerichtet sind, gesehen. Dennoch liegen Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis des Konzerns im ersten Halbjahr erwartungsgemäß unter dem Niveau des Vorjahres. Wir halten unverändert an der Erwartung fest, dass die für Jenoptik relevante Nachfrage insbesondere in der Halbleiterausrüstungsindustrie im zweiten Halbjahr anzieht, jedoch haben die Risiken angesichts bestehender und möglicher zusätzlicher Handelshemmnisse zugenommen“, kommentiert Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der Jenoptik.
00:00
Sorry, no results.
Please try another keyword
















