Kistler erwartet Rückkehr zum Wachstum in 2021

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Bild: Kistler Instrumente AG

Der schrumpfende Automobilmarkt und der globale Abschwung durch die Corona-Pandemie haben sich auch auf die Kistler-Gruppe ausgewirkt, die über 70% ihrer Erlöse bei den besonders stark betroffenen Automobilherstellern und -zulieferern erwirtschaftet: Der Umsatz sank demnach 2020 um 22% auf 361 Millionen Schweizer Franken. Bereinigt um Wechselkurseffekte entspricht das einem Minus von 18%.

Im Zuge dessen hat das Unternehmen zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte Stellen abbauen müssen. Weitere Einsparungen erzielte Kistler durch die Konsolidierung der Standorte in Deutschland und mit dem aktuell weiterhin eingesetzten Instrument der Kurzarbeit für Teile der Belegschaft in der Schweiz und in Deutschland.

„Insgesamt sind wir trotz des schwierigen Jahres 2020 verhalten optimistisch“, so CEO Rolf Sonderegger. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mittelfristig mit einer Rückkehr zum zweistelligen Wachstum rechnen können, das wir insbesondere aus China erwarten.“