Wie steht es um die IT-Sicherheit in Deutschland? Die kurze Antwort lautet: schlecht. Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg beeinflussen die Stimmung. Ein ausführliches Lagebild gibt eine Arbeitnehmerumfrage von G DATA CyberDefense und Statista. Demnach ist der Cybersicherheits-Index um 2% zurückgegangen. Das heißt: Die gefühlte IT-Sicherheit in Deutschland hat abgenommen. Insbesondere beim Fachwissen und dem Sicherheitsgefühl sind die Indexwerte gesunken. Gleichzeitig ist das Risikoempfinden zurückgegangen.
Im beruflichen Umfeld schätzt ein Drittel der Befragten das Risiko als hoch oder sehr hoch ein, Cyberkriminalität zum Opfer zu fallen. Im privaten Umfeld liegt der Anteil sogar noch höher – bei 38%. Ein möglicher Grund: Es fehlt vielen Menschen an den Kompetenzen, um sich und ihre digitalen Geräte entsprechend zu schützen.
Die Umfrage zeigt, wie groß der Personalmangel in der IT ist: Insgesamt klagen 36% der Befragten über fehlende Mitarbeitende im IT-Bereich. Weitaus dramatischer ist die Lage bei kleinen Firmen. In Unternehmen mit weniger als 50 Angestellten sprechen mehr als zwei Drittel der Umfrageteilnehmer von fehlendem Personal. Daher überrascht es auch nicht, dass Mitarbeitende für IT generell händeringend gesucht werden – gerade für den Bereich der IT-Sicherheit. Mehr als 44% der Befragten aus großen Unternehmen haben hier den größten Handlungsbedarf.
















