
Ein Transportband befördert Hygieneartikel von der Primärverpackung mit hoher Geschwindigkeit zur Kartonierstation. Die weichen Schlauchbeutel sind unterschiedlich dick und an der Oberfläche uneben. Sie haben wechselnde Designs, mitunter glänzende Flächen und sind gelegentlich mit Aufklebern versehen. Zwei Flex-Picker übernehmen im vollautomatisierten Verpackungsprozess die Aufgabe, die Beutel zielsicher und schnell zu greifen und vom Band in bereitgestellte Kartons zu transportieren. Dies setzt voraus, dass der über dem Band montierte Sensor die Objekte zuverlässig erkennt und die Steuerung den Delta-Robotern das Go für den Zugriff erteilt.

Einstellung und Inbetriebnahme in wenigen Sekunden
Der eingesetzte Laser-Reflexionslichttaster vom Typ OH34-LR im robusten Edelstahlgehäuse schaltet zuverlässig, sobald er eine Abweichung beim Abstand, der Distanz oder Intensität detektiert. Zuvor hat der Maschineneinrichter den Lichttaster denkbar einfach und in kurzer Zeit eingestellt und in Betrieb genommen. Unterstützt durch blinkende Status-LEDs drückt er dazu die Teach-Taste am Gerät: Nach 2 bis 4s ist der Abstand zum Objekt, nach 4 bis 6s ein kleines Schalt-Fenster und nach 6 bis 8s der so genannte Deviation Detection Mode (DD-Mode) eingelernt. Der DD-Mode wertet simultan den Abstand und die Intensität aus. Er erkennt auf diese Weise zuverlässig und augensicher mit Laser-Klasse 1 sämtliche Objekte vor dem eingelernten Hintergrund.
Alternativ dazu können Anwender die optischen Sensoren der O-33/O-34-Baureihe wahlweise auch per Leitung oder IO-Link einstellen und in Betrieb nehmen. Der vielseitige Kommunikationsstandard erlaubt größtmögliche Transparenz und bietet Nutzern verlustfrei verfügbare Mess- und vielfältige Diagnosefunktionen durch digitale Datenübertragung. Die Ein- und Ausschaltpunkte für die Fensterfunktion sind in Millimeter einstell- und reproduzierbar. Die simultane Betrachtung von Messwerten und Schaltpunkten und damit die zuverlässige Beurteilung der Funktionssicherheit ist auf einfache Weise möglich. Nutzer, die ihre gesamte Sensorik in digitale Steuerungskonzepte einbinden wollen, profitieren von erhöhter Flexibilität, größerer Applikationssicherheit und generieren messbaren Mehrwert.

Ein passender Sensor für nahezu jeden Fall
Präzision und Zuverlässigkeit sind für Sensoren in automatisierten Anwendungen ein Muss. „Die optischen Sensoren der Serien O-33 und O-34 sind leistungsfähig und vielseitig einsetzbar. Ihre großen Reichweiten sowie die hohe Funktionssicherheit unterstützen den Maschinenbau dabei, Prozesse effizienter zu gestalten und Ausfallzeiten deutlich zu reduzieren“, sagt Di-soric-Produktmanager Jürgen-Ralf Weber. Von Vorteil ist die geringe Gehäusegröße sämtlicher Sensoren mit nur 30×20×11mm bei einem Lochabstand von 25,4mm. Häufig ist die Sensorik in Anlagenentwürfen noch nicht eindeutig verortet und der zur Verfügung stehende Bauraum begrenzt. Kompakte Sensoren, die flexibel montiert werden und ihr Zielobjekt auch aus größerer Entfernung zuverlässig ins Visier nehmen können, sind daher willkommen.
Anwender wählen aus 36 verfügbaren Lichttastern und Lichtschranken genau den Typ aus, dessen Funktionsprinzip, Lichtquelle und Reichweite ihre Anforderungen am besten erfüllt. „Wenn eine Detektionsaufgabe optisch lösbar ist, finden wir unter den 36 Varianten mit Sicherheit den optimal passenden Sensor“, betont Weber. Die Reflexionslichttaster mit Hintergrundausblendung der Serien OH33 bzw. OH34 decken Entfernungen von bis zu 1m ab. Je nach Anforderung nutzen sie Laser- oder LED-Lichtquellen mit ultrafeinen, mittleren oder großen Lichtflecken. Reflexionslichttaster der Serien OT33/OT34 überbrücken mit LED-Rotlicht bis zu 1m. Reflexionslichtschranken der Serien OR33 bzw. OR34 kommen bei Entfernungen bis zu 6m zum Einsatz. Einweglichtschranken erzielen gar prozesssichere Reichweiten bis 15m.
Belastbare Sensoren im Edelstahlgehäuse
Die Lichttaster und Lichtschranken der Serie O-33 im stabilen Kunststoffgehäuse nach IP67 eignen sich für die überwiegende Zahl industrieller Anwendungen. Sind die mechanischen Belastungen hoch oder aggressive Flüssigkeiten im Spiel, kommen die robusten, nach Ecolab reinigungsmittelbeständigen Sensoren der O-34 Serie im V4A-Edelstahlgehäuse in der Schutzart IP69K zum Zuge. So z.B. in einer vollautomatischen Strangprofilsäge, wo Reinigungsflüssigkeiten im Einsatz sind. Einweg-Lichtschranken der Baureihe O-34 im Vollmetallgehäuse überwachen den Materialfluss zuverlässig selbst bei starker Verschmutzung mit Reichweiten bis zu 15m. Die Einrichtung ist denkbar einfach: Sender und Empfänger ausrichten, Empfindlichkeit per Potentiometer am Gerät einstellen – fertig.
















