Service macht den Unterschied

Laut Jeroen sind in der Hamburgerlinie rund 8.200 Komponenten verbaut, plus Module, die zugekauft wurden. Darunter sind viele Standardfunktionsmodule, im Einsatz. „Für sehr spezielle Funktionen wie die Versiegelung von Trays binden wir spezifische Maschinenmodule anderer Hersteller ein“, erklärt Sleegers. „Mit den vielfältigen Schnittstellen des Sigmatek-Systems lassen sich diese einfach in die Linie integrieren.“ Auch bei Wartung und Service denke das Team voraus. „Wir stellen dem Benutzer in jedem Modul eine Testfunktion zur Verfügung, die beim Start am Morgen jeden Parameter softwaremäßig kontrolliert.“ In der Entwicklungsumgebung Lasal stehen für Service und Fernwartung über das Internet effiziente Möglichkeiten wie beispielsweise OPC UA, VNC Repeater oder integrierte Webserver zur Verfügung. Weil im Fokus eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Kunden steht, ist Qualität für Sleegers sehr wichtig: „Die Linie muss mindestens zehn Jahre laufen, nach fünf Jahren machen wir standardmäßig Maschinen-Updates.“ Dabei sollen so weit wie möglich die gleichen Komponenten verwendet werden. „Zudem bieten wir unseren Kunden Ersatzteilpakete an. Das vereinfacht den Support, da die benötigten Ersatzteile dann schon beim Kunden sind und wir so auch über große Entfernungen schnell helfen können.“

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