Bosch Rexroth zeigte auf der Hannover Messe einen in einen 3D-Drucker integrierten 5G-Demonstrator. In Verbindung mit OPC UA und der Echtzeiterweiterung TSN sind damit wesentliche Voraussetzungen für die Vernetzung erfüllt. Damit in Zukunft die heute noch heterogene Feldebene mit dem Internet der Dinge verschmelzen kann, will das Unternehmen jetzt gemeinsam mit anderen Automatisierungsanbietern die Entwicklung von herstellerübergreifenden Geräteprofilen in der Field-Level-Communication-Initiative vorantreiben. Nachdem Rexroth schon immer an der Umsetzung der OPC-UA-Technologie in seinen Produkten interessiert war und bei TSN zu den Pionieren im Testbed des Industrial Internet Consortium gehört, engagiert sich der Automatisierungsanbieter auch bei der Standardisierung auf der Feldebene und stellt mit Dr. Thomas Brandl den Chairman für das Steering Committee der Initiative. Das Unternehmen begrüßt es außerdem, dass es gelungen ist, mit Peter Lutz zukünftig eine Verstärkung in leitender Position an Bord zu holen. Seine Nachfolge bei Sercos International tritt Klaus Weyer an. Trotz des hohen Tempos sollen für eine längere Übergangszeit die aktuellen Echtzeit-Ethernet-Protokolle weiter eingesetzt werden. Bosch Rexroth unterstützt auch zukünftig den Automationsbus Sercos mit seinen interoperablen Geräte-Profilen sowie andere Ethernet-Echtzeitsysteme mit einer Multi-Ethernet-Schnittstelle.
Herstellerübergreifende Geräteprofile
Bosch Rexroth AG
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