Die Funktion \’non-persistent Online-Change\‘ überträgt einzelne Änderungen in Anwenderprogrammen auf die Steuerung. Pilz stellt sie im Automatisierungssystem PSS 4000 erstmals auch für Sicherheitsanwendungen zur Verfügung. Anwender sparen Zeit bei der Inbetriebnahme, weil sie nicht gezwungen sind, das gesamte Programm zu übersetzen und zu laden. Das Einspielen der Änderungen erfolgt ohne einen Stopp der Steuerung – das neue Programm wird nach dem Download mit dem nächsten, möglichen Taktzyklus auf den Kopfmodulen aktiv. Die Änderungen gelten maximal für 12 Stunden oder bis zum nächsten Neustart der Steuerung – sind also nicht dauerhaft (non-persistent). Werden die Änderungen nicht angenommen, stellt die Steuerung den Zustand des letzten kompletten Downloads wieder her. Dies erhöht die Handhabungssicherheit in hektischen Inbetriebnahmeprozessen. Die Funktion ist für alle Steuerungen des Automatisierungssystems PSS 4000 verfügbar.
Zeitspar-Funktion für sichere Automatisierungssysteme
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