Die Kontron AG, ein weltweit führender Anbieter von Embedded Computer Technologie (ECT), hat im Geschäftsjahr 2014 alle operativen und finanziellen Ziele erreicht. Damit wurden im zweiten Geschäftsjahr in Folge alle Pläne erfüllt. Der um den Sondereffekt aus der Umstellung zweier amerikanischer Kunden auf ein Lizenzgebührenmodell bereinigte Auftragseingang stieg um 9,4%* auf 481,7 Millionen E (Vorjahr: 446,4 Millionen E), was zu einer positiven Book-to-Bill Ratio von 1,05 führte und den Auftragsbestand um 15,9% auf 324,6 Millionen E erhöhte (Vorjahr: 280,0 Millionen E). Dieser Bestand ist umso positiver zu bewerten, da die Mehrheit der Aufträge im Jahr 2015 lieferbar ist. Unter Berücksichtigung der Effekte aus der Umstellung auf das Lizenzgebührenmodell im Geschäftsbereich Avionics / Transportation / Defense und im Geschäftsbereich Communications konnten in allen drei Geschäftsbereichen die Auftragseingänge gesteigert werden. Besonders zufriedenstellend waren die Auftragsbestände der Geschäftsbereiche Industrial und Communications. Das bereinigte Wachstum der Umsatzerlöse von 7,2% auf 456,8 Mio. E (Vorjahr: 445,3 Millionen E) lag innerhalb des für 2014 prognostizierten Korridors von 450-470 Millionen E. Durch die gestiegenen Umsatzerlöse sowie durch die infolge der Maßnahmen aus dem Programm \’New Kontron\‘ erzielte Verbesserung bei den Herstellungs- und Materialkosten konnte das Bruttoergebnis deutlich verbessert werden: Die Bruttomarge verbesserte sich binnen Jahresfrist um 50 Basispunkte auf 26,0% und lag um einen Prozentpunkt über der Zielvorgabe von 25,0%. Das um Restrukturierungskosten bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdoppelte sich 2014 fast, auf 8,8 Millionen E (Vorjahr 4,6 Millionen E). Nach diesen Einmaleffekten beläuft sich das ausgewiesene EBIT der fortzuführenden Geschäftsbereiche auf -5,1 Millionen E (Vorjahr: -29,0 Millionen E). \“Angesichts der Herausforderungen, die unser \’New Kontron\‘ Programm mit sich brachte, können wir mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Insbesondere, weil wir über die rein finanziellen Ergebnisse hinaus viele neue Produkte entwickelt und auf den Markt gebracht, unseren bestehenden Kundenstamm erfolgreich an uns gebunden und neue Kunden hinzugewonnen haben\“, sagt Rolf Schwirz, Vorstandsvorsitzender der Kontron AG. \“Wir schauen nach vorne und denken über weitere strategische Wachstumsmöglichkeiten nach. Unsere Pläne werden wir bei einem Kapitalmarkttag am 19. Mai auf unserem neuen Technologiecampus in Augsburg vorstellen.\“ Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ging geringfügig auf 1,7 Millionen E zurück (Vorjahr: 2,0 Millionen E). Dies lag sowohl an den hohen Restrukturierungsaufwendungen als auch dem besonders umsatzstarken vierten Quartal. Die im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Eigenkapitalquote von 59,9 Prozent (Vorjahr: 55,5 Prozent) unterstreicht das gesunde finanzielle Fundament von Kontron. Das Geschäftsjahr 2014 stand im Zeichen des umfangreichen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramms \’New Kontron\‘. Durch die Fortführung des Restrukturierungsprogramms wurde die Kostenstruktur weiter verbessert und Kontron nachhaltig profitabler aufgestellt. Zentraler Dreh- und Angelpunkt war die Standortkonzentration, um Synergien in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion sowie dem Vertrieb zu heben. Die Niederlassungen in Eching, Kaufbeuren, Roding und Ulm wurden an die Standorte in Augsburg und Deggendorf verlagert und integriert. Des Weiteren wurden im indirekten und direkten Einkauf bei einer Vielzahl von Lieferantenverträgen bessere Konditionen verhandelt. Außerdem wurde die Anzahl der Lieferanten auf nunmehr 1,145 reduziert. Auch das Produktportfolio wurde wie geplant sukzessive bereinigt und damit die historisch gewachsene Komplexität spürbar verringert. Das Jahr 2015 wird ganz im Zeichen der neuen Wachstumsstrategie stehen, die in Kürze vorgestellt wird. Dabei liegt der geplante Umsatzkorridor für das Jahr 2015 bei 490-510 Millionen E und ist somit konsistent mit Kontrons Umsatzziel für 2016 von über 550 Millionen E. Zudem hat es sich Kontron zum Ziel gesetzt, im Jahr 2015 bei einer Bruttomarge von mindestens 25% ein um Restrukturierungskosten bereinigtes EBIT von 3-5% zu erzielen. Auch diese Ziele sind konsistent mit den Profitabilitätszielen für 2016 (>25% Bruttomarge, >6% EBIT Marge bereinigt um Restrukturierungskosten).
Kontron hat Ziele für 2014 erreicht
-
Infrarotsensor regelt Materialauftrag bei der Plasmabeschichtung
Ultradünne Barriereschichten auf Verpackungen können Lebensmittel oder Medikamente wirksam vor Kontakt mit Sauerstoff, Feuchtigkeit oder Schadstoffen schützen.
-
Neues Mitglied im Wago Management Board
Zum 1. Mai verstärkt Jens Hunecke das Management Board bei Wago als Chief Business Officer des Geschäftsbereichs Interconnection.
-
Roboterdichte steigt in Europa, Asien und Amerika
Westeuropa installierte 2024 im verarbeitenden Gewerbe einen Rekord von 267 Industrierobotern pro 10.000 Arbeitnehmern und führt damit im internationalen Automationsrennen vor Nordamerika mit 204 Einheiten und Asien mit…
-
Hochschulausgaben 2024 um 5% gestiegen
Im Jahr 2024 haben die öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen in Deutschland insgesamt 79,2 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung ausgegeben.
-
Entwicklung der Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe für Februar
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts legten die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2026 leicht zu: Das Ordervolumen stieg preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 0,9%.
-
Digitale Prozesse: Mit Ethernet-APL sicher und effizient
Die Digitalisierung der Prozessindustrie schreitet unaufhaltsam voran – und sie stellt neue Anforderungen…
-
Elektromechanisches Fügesystem
Kistler hat mit dem IJSys ein neues Fügemodul entwickelt, das alle Komponenten inklusive…
-
CiA-Vorstand wieder gewählt
Auf der Vollversammlung des Vereins CAN in Automation wurde der amtierende Vorstand bestätigt:…
-
Schmersal gehört 2026 zu den besten Arbeitgebern in Nordrhein-Westfalen
K.A. Schmersal zählt 2026 zu den besten Arbeitgebern in Deutschland.
-
Gute Ergänzung
Der SCHALTSCHRANKBAU und das Thema ’schaltschranklose Automatisierung‘: Wie passt das denn zusammen? So…
-
Wenn Unmanaged Switches Managed Funktionen übernehmen
Plug&Play trifft Priorisierung
Netzwerksegmentierung und Datenflusspriorität sind in der industriellen Automatisierung keine Kür mehr, sondern Pflicht.…
-
Komplexe Bewegungen über High-Level-Sprachen steuern
Es geht auch ohne Echtzeit
Die koordinierte Bewegung mehrerer Achsen – z.B. bei Robotikanwendungen – ist kein neues…
-
Offizielle Eröffnung der Hima-Niederlassungen in Kolumbien und Peru
Die Hima Group baut die Präsenz in Lateinamerika mit der offiziellen Eröffnung neuer…
-
KI perfektioniert Phishing-Angriffe – von personalisierten Mails bis zu Voice Cloning
Wenn Maschinen Vertrauen imitieren
Die KI generiert nicht nur immer neue Hacker-Tools, sondern verbessert die Glaubwürdigkeit von…
-
Interview: Wie neue EU-Regularien Maschinenbauer zu sicheren Kommunikationsarchitekturen zwingen
„Cybersecurity ist heute keine Option mehr“
Mit neuen regulatorischen Vorgaben wie dem Cyber Resilience Act steigt der Druck auf…
-
IO-Link-Safety-Lösungen
Mit der Kombination robuster Sicherheitskomponenten und IO-Link Safety ermöglicht Euchner eine durchgängige, sichere…
-
Im Interview: Wie NI und DataTec den europäischen Testmarkt neu denken
Vom Messgerät zur Datenplattform
Beim Besuch von National Instruments bei DataTec tauschten sich Ritu Favre, President Test…
-
Maßgeschneiderte Schwingungsüberwachung mit IO-Link
Gemeinsam zur Lösung
Steigende Anforderungen an die Überwachung von Schwingförder- und Siebmaschinen erfordern präzise und flexibel…
-
Kompakter Distanzsensor bis 150m
Mit dem OptoNCDT ILR1041-150-IO erweitert Micro-Epsilon sein Laser-Distanzsensoren-Portfolio um ein kompaktes Modell für…
-
Yaskawa strukturiert Führungsspitze in Europa um
Yaskawa hat eine Neustrukturierung der Geschäftsführung in seiner europäischen Zentrale vorgenommen.
-
ABB Robotics ernennt neuen Cluster-Manager für DACH-Region
ABB Robotics hat Marc-Oliver Nandy zum Cluster-Manager für die DACH-Region ernannt.
-
Für sichere Maschinennetzwerke
Industrial Security-Gateway und Maschinenfirewall
Sichere Maschinennetzwerke werden mit den aktuellen Vorgaben der Europäischen Maschinenverordnung und der IEC62443…
-
Skalierbare IPC-Plattform
Spectra bietet mit der MD-3000-Serie von Cincoze eine modulare Embedded-Computer-Plattform an, die speziell…
-
Retrofit für die Industrie 4.0
So lassen sich alte Steuerungen wirtschaftlich OPC-UA-fähig machen
Viele Produktionsanlagen arbeiten noch mit Steuerungen, die seit Jahrzehnten zuverlässig ihren Dienst verrichten.…
das könnte sie auch interessieren
-
Ann Fairchild neue CEO
Siemens USA unter neuer Leitung
-
-
Mit integrierter Sicherheitstechnik
MDR-Controller für die Intralogistik
-
Lebensmittelkonformer Oberflächenschutz
Aluminium-Antriebe
















