Die IMF staff veröffentlicht in der Regel zweimal jährlich eine Studie, die die Analysen der IMF staff Ökonomen bezüglich der globalen wirtschaftlichen Entwicklungen auf kurze und lange Sicht vorstellt. Die Kapitel geben sowohl einen Überblick als auch detailliertere Informationen über die Weltwirtschaft; sie behandeln Probleme von Industrieländern, Entwicklungsländern, und Volkswirtschaften im Übergang zum Markt; und befassen sich ebenso mit Themen von aktuellem Interesse. Anhänge, Boxen, Tabellen und ein extensiver statistischer Anhang ergänzen den Text. Das globale Wachstum bleibt moderat, mit ungleichen Perspektiven zwischen den wichtigsten Ländern und Regionen. Es sind 3,5% im Jahre 2015 geplant, in Übereinstimmung mit der Prognose der Januar 2015 World Economic Outlook ( WEO ) Updates. Gegenüber dem Vorjahr verbessert sich der Ausblick für Industriewirtschaften, während das Wachstum in Schwellen- und Entwicklungsländern als schwächer prognostiziert wird, was vor allem schwächere Aussichten für einige große Schwellenländer und die Öl exportierenden Länder bedeuten wird. Das Produktionspotential in den wichtigsten fortgeschrittenen und aufstrebenden Volkswirtschaften ging in den letzten Jahren zurück. In fortgeschrittenen Wirtschaften begann dieser Rückgang in den Anfängen der 2000er. Im Gegensatz zu vorherigen Krisen, wird die Weltfinanzkrise nicht nur mit der Verringerung der Höhe des Produktionspotenzials in Industrie- und Schwellenmarktwirtschaften in Verbindung gebracht , sondern auch mit einer dauerhaften Verminderung ihrer Wachstumsrate. Die Werte des Potentialwachstums in den Industrieländern tendieren leicht dazu zu steigen, bleiben allerdings mittelfristig unter den Vorkrisenwerten. Die Hauptgründe hierfür sind alternde Bevölkerung und die langsame Erhöhung der aktuellen Werte des Kapitalwachstums, während Produktion und Investment sich allmählich von der Krise erholen. In Schwellenmarktwirtschaften wird das Potentialwachstum aufgrund von alternder Bevölkerung, schwächeren Investitionen und niedrigerem Produktivitätswachstum voraussichtlich auf mittlere Sicht weiter zurück gehen wohingegen sich die technologischen Lücken zwischen diesen und Industrieländern weiter schließen. Verminderte Erwartungen des Potentialwachstums werden neue politische Herausforderungen, wie beispielsweise das Erreichen finanzieller Nachhaltigkeit, steigern. Die Steigerung des Produktionspotentials muss eine Priorität in fortgeschrittenen und aufstrebenden Volkswirtschaften sein.
\’World Economic Outlook Report\‘ zeigt ungleiches Wachstum
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