Die Kuka Roboter GmbH hat auf der Automatica 2012 die enge Verknüpfung von Roboter und Produktionsmaschine demonstriert. Dazu bietet das Unternehmen eine kompakte Zellensteuerung an. Als Steuerungsmodule werden die RobotControl, eine integrierte SoftSPS, ein additives Motion Control System entsprechend PLCopen Part 4 und gängige Feldbusse verwendet. Mit dem Modul Kuka.CNC kommt eine voll integrierte NC-Steuerung auf der Steuerung KR C4 hinzu, die dem Roboter die Betriebsart Werkzeugmaschine hinzufügt: Der Roboter versteht die CNC-Fachsprache G-Code gemäß DIN66025. Außerdem hat die Robotersteuerung eine CNC-Oberfläche. Die Offline-Programmierung kann durch geeignete, auf den Roboter abgestimmte vorgelagerte CAD/CAM-Software vereinfacht werden. Beim Handling von Bauteilen wird in der Robotersprache KRL programmiert, bei der Bearbeitung der Bauteile erfolgt die Programmierung in G-Code. Wenn der Roboter als Automatisierungstreiber in eine standardisierte Umgebung kommt, trifft er auf Steuerungswelten wie die von Siemens oder Rockwell. Hier schafft das Schnittstellen-Tool mxAutomation ein \’natives\‘ Interface für die Integration: Nach seiner Installation stellt sich der Roboter aus der Sicht eines Siemens- oder Rockwell-geübten SPS-Programmierers, wie jede andere Maschinenkomponente auch, über seine Funktionsbausteine, die mxAutomation-Bibliothek, dar. Ohne besondere Roboterkenntnisse ist der Programmierer in der Lage, dem Roboter z.B. das Be- und Entladen einer Produktionsmaschine beizubringen.
Anwendungsorientierte Ansprache von Robotern
KUKA Deutschland GmbH
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