Die Hirschmann Automation and Control GmbH hat die Power-over-Ethernet-Technologie (PoE) in die gemanagten Fast/Gigabit Ethernet-Switches der Mach 1000-Familie integriert. Pro Gerät stehen bis zu vier Fast Ethernet-Ports mit jeweils 15,4W Ausgangsleistung zur Verfügung. Ein zusätzliches externes Netzteil ist nicht erforderlich, da die Spannungsversorgung für die angeschlossenen Endgeräte intern erzeugt wird. Die Switches, die die Anforderungen der IEC61850 erfüllen, haben einen Temperaturbereich von -40 bis +85°C. Laut Hersteller sind die Ethernet-Switches vibrationsfest und weitgehend unempfindlich gegen elektrostatische Entladungen und Magnetfelder. Damit können sie überall dort eingesetzt werden, wo Endgeräte wie IP-Telefone und Kameras oder W-LAN Access Points unter rauen Umgebungsbedingungen an das Datennetz angeschlossen und mit Strom versorgt werden sollen. Die Switches haben bis zu vier Gigabit-Uplinks. Wahlweise werden zwei Combo-Ports (10/100/1000 Base-TX) angeboten, die mit SFP-Fiber-Modulen bestückt werden können (1000 Base-FX/SX/LX/LH). Die bis zu 24 Fast Ethernet-Ports lassen sich nach dem Baukastenprinzip für verschiedene Stecker und Kabel individuell zusammenstellen. Redundanzverfahren wie Fast Hiper Ring (Umschaltzeit <10ms), Rapid Spanning Tree und Link Aggregation erhöhen die Netzverfügbarkeit. Zu den Security-Mechanismen gehören eine Zugangskontrolle gemäß IEEE802.1x, IP- und Mac-Portsicherheit sowie SNMPv3 und SSH.
Power-over-Ethernet-Switch
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