Aus Lambda GmbH wird TDK-Lambda Germany GmbH: Integration abgeschlossen

Die TDK-Lambda Germany GmbH gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Stromversorgungen und ist im Jahr 2005 von TDK übernommen worden. In 2006 erfolgte die Eingliederung von Lambda Europa und Nordamerika in Densei Lambda Japan. Ab dem 1. Oktober 2008 tritt die ehemalige Lambda GmbH nun unter dem neuen Namen TDK-Lambda Germany GmbH im Stromversorgungsmarkt auf. Unter dem Dach des japanischen Konzerns fließen laut Hersteller die neuesten Technologien im Bereich der Stromversorgung mit der TDK-Kompetenz aus dem Bereich Ferritbaustoffe und elektronische Komponenten zusammen. TDK-Lambda besitzt Produktionsstätten in Asien, Amerika und Europa. Zum Produktspektrum des Unternehmens gehören AC/DC-Netzteile, DC/DC-Wandler und Labornetzgeräte von 1,5W-15kW. Neben den Standardprogrammen bietet TDK-Lambda auch kundenspezifische Lösungen so­wie Applikationssupport und Unterstützung bei EMV- und Safety-Prüfungen. Seit der Zugehörigkeit von Lambda zu TDK wurde laut Adam Rawicz, Managing Director TDK-Lambda EMEA, stark investiert, sodass Lambda während der Integrationsphase wachsen konnte. Während dieser Zeit wurde zudem die digitalisierte Steuerungstechnik für Stromversorgungen weiterentwickelt und auf den Markt gebracht (siehe unten). Es wurden laut Rawicz die Bedingungen geschaffen, um ein organisches Wachstum von 44% bis 2012 zu erreichen. Seit der Übernahme von TDK im Oktober 2005 konnte Lambda in Europa ein Verkaufswachstum von 26,8% verzeichnen. Das Unternehmen gab bekannt, das Personal in Deutschland bis zum Jahr 2012 von derzeit 81 auf 96 aufstocken zu wollen. Auch der Vertrieb soll laut den Verantwortlichen für die deutsche Region forciert werden. Sowohl das Logistikzentrum als auch das Zentrallager für Europa befinden sich in Deutschland, was den Vorteil kurzer Vorlaufzeiten habe und eine direkte Belieferung der europäischen Kunden ermögliche, so die Verantwortlichen. TDK-Lambda setzt auf Digitalisierung Ein neues Steuerungskonzept präsentiert TDK-Lambda bei der neuen Reihe von Einbaunetzteilen mit der Bezeichnung EFE. Die Netzteile besitzen eine Digitalsteuerung, was den Geräten die für diese Klasse höchste Leistungsdichte am Markt, hohe Wirkungsgrade, eine hohe Zuverlässigkeit und weitere interessante Eigenschaften verleiht. Den Anfang machen das 300 W-Netzteil EFE-300 und das 400W-Netzteil EFE-400, jeweils mit 12 oder 24V-Ausgangsspannung, 133% Spitzenleistung für 10s und einem ebenfalls in dieser Klasse führenden Wirkungsgrad von bis zu 90%. Die EFE-Netzteile verfügen über einen 8-Bit-Mikrocontroller, über den sie den Ausgang sowie diverse interne Vorgänge komplett digital steuern. Hierdurch konnte TDK-Lambda die Anzahl der Bauteile um 25% reduzieren und die Geräte 45% kleiner und bis zu 56% leichter bauen als vergleichbare Geräte, die der Wettbewerb derzeit auf den Markt bringt. Unter Nennlast erreichen die Geräte Leistungsdichten von 16,6W/in³ und bei Spitzenlast sind es sogar bis zu 22W/in³. Laut TDK-Lambda ist für diese Ergebnisse ein neu entwickeltes Kernkonzept verantwortlich, das sich sehr bald auch in anderen Produkten des Unternehmens wiederfinden wird. Universalnetzteile zu Low-Cost-Preisen Speziell für Low-Budget-Anwendungen, die eine hohe Zuverlässigkeit erfordern, bringt TDK-Lambda jetzt eine neue Reihe von konvektionsgekühlten Universalnetzteilen mit Einzelausgang heraus. Die neue LS-Reihe liefert alle wichtigen Ausgangsspannungen zwischen 3,3 und 48V in den Leistungsklassen 50, 75, 100 und 150W, bietet einen deutlich höheren Wirkungsgrad als vergleichbare Wettbewerbsproduk­te (bis zu 87%) und erreicht hierdurch, und dank eines exzellenten thermischen Designs, eine hohe Zuverlässigkeit (>600.000 h MTBF gemäß MIL-HDBK-217F bei 25°C). LS50, LS75 und LS100 kommen mit einem Universaleingang (88-264V AC bei 47 bis 63Hz und 125 bis 373V DC), während die LS150-Modelle einen umschaltbaren Eingang für 115/230V aufweisen, um die Kosten zu minimieren. Alle LS-Netzteile verkraften eine Überspannung von 300VAC für mindestens fünf Sekunden. Die Nennausgangsspannung der Geräte beträgt 3,3, 5, 12, 15, 24, 36 oder 48V, ist allerdings um ±10% einstellbar, so dass sich auch spezielle Spannungsanforderungen realisieren lassen. Der Ausgangsstrom kann je nach Gerät bis zu 30A betragen. (hsc)