Zehn Jahre nach Einführung der CP-Link-Technologie hat Beckhoff mit CP-Link 3 die neue Generation des Bedien- und Visualisierungskonzeptes präsentiert. CP-Link 3 ist eine reine Softwarelösung, die vollständig auf Standard-Hardware (Ethernet) und IP-basiertem Protokoll zur Echtzeit-Übertragung der Bilddaten beruht. Zur Vernetzung können Standard-Ethernet-Kabel (CAT 5) genutzt werden. Die Bedien- und Anzeigeelemente bilden eine eigenständige, von der Steuerungsebene getrennte, Einheit. Der Rechner wird im Schaltschrank untergebracht. Die Control-Panel können flexibel platziert werden. Im Vergleich zu den bisherigen Lösungen basiert das Konzept vollständig auf den Standard-Technologien: 100-MBit/s-Ethernet und IP-Protokoll. Die Bildschirminhalte werden von einem virtuellen Grafikadapter im Host-PC erfasst und über Ethernet an ein oder mehrere Beckhoff Ethernet-Panel mit Windows-Betriebssystem (CE und XP Embedded, XP) gesendet. Für die Display-Kommunikation kann – je nach Betriebsart – TCP/IP oder UDP/IP (Multicast) konfiguriert werden. Im TCP/IP-Modus lassen sich vier, im UDP-Modus bis zu 255 Panel anschließen. Bei der Bildschirmdarstellung unterscheidet man drei Betriebsarten, die über das Konfigurationsmenü in der CP-Link-3-Software parametriert werden: Single-Desktop, Extended-Desktop, Multi-Desktop.
Neue Generation für Bedien- und Visualisierungskonzept
Beckhoff Automation GmbH & Co. KG
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