Bediengerät mit Linux-Betriebssystem

Das Operator-Terminal OT205 ist ein Bediengerät auf Linux-Basis. Die Geräte mit einer Displaydiagonale von 5,7\” und wahlweise QVGA- oder VGA-Auflösung lassen sich über einen Touchscreen oder ein in die Frontplatte integriertes Bedienfeld bedienen. Die Terminals sind eine Einstiegsplattform für Java-basierte HMI-Anwendungen. Bei der Implementierung des Betriebssystems hat der Anbieter die Linux-Desktop-Distribution von im Industriebereich unnötigem Ballast befreit und ein Image auf Basis von Debian entwickelt. Zur Inbetriebnahme des Systems muss die Stromversorgung angesteckt werden. Dem Anwender zeigt sich dann ein browserbasiertes Setup-Tool. Mit diesem Werkzeug lassen sich Geräteeinstellungen direkt am Gerät oder wahlweise per Remote-Zugriff an einem über Ethernet verbundenen Projektierungs-PC vornehmen. Die Erstellung von mehrsprachigen Bedienoberflächen erfolgt wie mit dem in das SolutionCenter integrierten VisDesigner. Die Hardware-Ausstattung der Terminals bietet einen 500MHz LX800-Prozessor und 512MB RAM sowie LCD-Panels (600cd/m²) mit per Software dimmbarer LED-Hintergrundbeleuchtung. System- sowie Anwendungsdaten werden auf einer industriellen CF-Karte im von außen zugänglichen Kartensteckplatz gespeichert.