Ein Vorzug PC-basierter Steuerungen ist ihre Offenheit. Die Steuerungen besitzen Feldbussteckkarten oder integrierte Feldbusschnittstellen für die prozessnahe Anbindung und Integration von Peripheriegeräten. Durch eine durchgängige Ethernet-Vernetzung auf allen Ebenen des Unternehmens ist für die vollständige vertikale Integration gesorgt. Mit der Kombination von PC-Technologie und Soft-SPS ist der Anwender in der Lage, einen durchgängigen Datenaustausch zwischen der Anlage und dem übergeordneten Managementsystem einzurichten. Ergänzende Tools, wie z.B. die Visualisierung, lassen sich auf ein und demselben PC installieren. Es muss keine zusätzliche Hardware für die Visualisierung angeschafft werden. Die aktuellen Technologien sind für die raue Industrieumgebung ausgelegt und bieten ausreichend Schutz vor Ausfall und Beschädigung. Umgebungseinflüsse wie hohe Temperaturen, Schmutz, Feuchtigkeit und Vibration stellen heute für einen Industrie-PC kein Problem mehr dar. Hervorgerufen durch immer kürzer werdende Produktlebenszyklen und die sich schneller ändernden Normen und Gesetze sind bei den produzierenden Unternehmen schnelle Umstellungsprozesse, geringe Umrüst- und Anlaufkosten sowie Vielseitigkeit statt Spezialisierung gefragt. Somit sind flexible, unproblematische Änderungs- und Ausbaumöglichkeiten bei den Automatisierungslösungen gefordert. Mit PC-basierten Steuerungen lassen sich diese Forderungen erfüllen. Die Systeme besitzen skalierbare Erweiterungsmöglichkeiten, und es lassen sich auf einer gemeinsamen Hardware-Plattform verschiedene Automatisierungsaufgaben (Steuerung, Visualisierung, Bedienung) realisieren. (hsc)
Marktübersicht: PC-basierte Steuerungen – Integrierte Komplettsysteme
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