Nachdem Siemens die Kombigeräte C7, die im Wesentlichen aus einer S7-SPS mit eingebautem HMI bestehen, aus dem Programm genommen hat, suchen viele Anwender nach einem geeigneten Ersatz, ohne dabei auf Gebrauchtgeräte zurückgreifen zu müssen. Dafür bieten sich die Insevis S7-Panel-SPSen an. Aber die Geräte von Insevis haben auch noch andere Vorzüge. Sie sind deutlich kompakter als die C7-Baureihe. Moderne, kundenspezifisch gestaltbare TFT-Touchpanels werten \’das Gesicht\‘ jeder Anwendung deutlich auf. Dazu kommt der erfreuliche Fakt, dass die Anschaffungskosten deutlich unter denen der C7-Produkte liegen, was die Projektkalkulation nachhaltig verbessert. Ausstattung Bereits die kleinste Insevis-CPU verfügt über einen Arbeitsspeicher von 512kByte, Ethernet (TCP, UDP, RFC1006 und Modbus TCP), CAN (CANopen, freie CAN-Telegramme) und einen seriellen CP (RS232 und RS485 mit freien ASCII und Modbus-RTU) in der Grundausstattung. Optional stehen Profibus DP Master/Slave zur Verfügung. Notwendige Sonderfunktionsbausteine dafür stehen auf den Insevis-Webseiten zum kostenlosen Download zur Verfügung. Alle Insevis-S7-Panel-SPSen besitzen ein integriertes TFT-Farbtouchpanel in abgestuften Diagonalen von 3,5 bis 10,2\“ in IP65-Schutzklasse, eine langlebige LED-Hinterleuchtung und 65.000 Farben. Die Bootzeit des Gesamtsystems liegt bei 2,5 Sekunden. Damit ist Insevis eine wirtschaftliche Zusammenfassung von Steuerung und Visualisierung ohne Windows CE bei diesen kleinen Diagonalen gelungen. Die Fronten können ab Stückzahl 1 mit einem Kundenlogo versehen werden oder dieses wird gleich fest in die Firmware eingebunden. Die genannten Funktionen lassen die Insevis-S7-Steuerungen mehr sein, als nur ein Ersatz von C7-Baugruppen. Gerade preissensible S7-Serienanwendungen stehen vor dem Problem, mangels wirtschaftlicher Alternativen sich aktuellen Techniktrends zu verschließen und damit ihren Marktwert zu schwächen. Dieses Problem lässt sich mit den Insevis Panel-SPSen lösen. Intelligente Architektur von Hard- und Software macht es möglich Für den Anwender ist es wichtig, bei Programmierung von Step7 und Projektierung der Visualisierung die bislang gewohnte Arbeitsweise beizubehalten. Das ist möglich, indem der Siemens-Simatic-Manager oder kompatible Programme für die Step7-Programmerstellung verwendet werden. Die Insevis-Steuerungen werden wie eine S7-315-2PNDP projektiert. Die Sonderbausteine für Zusatzfunktionen sind ausführlich dokumentiert und lassen sich einfach in das Projekt einfügen. Für die Konfiguration von Insevis-Onboard- und dezentraler Peripherie und die Anbindung externer Fremdbaugruppen von einfacher dezentraler Peripherie bis hin zu komplexen, mehrachsigen Antriebssystemen steht mit der kostenlosen Konfigurationssoftware \’ConfigStage\‘ ein einfach zu bedienendes Software-Tool zur Verfügung. Damit werden die protokollspezifischen Informationen auf die S7-Ebene \’gemappt\‘ und die Verbindungs- und Überwachungs- einstellungen ausgewählt. Dadurch bleibt der S7-Programmierer in seiner Welt der S7-Datenbausteine. Marktübliche CANopen-Peripheriefamilien stehen als vorkonfigurierte CANopen-Slaves bereits zur Verfügung, man kann aber auch mit ein paar Mausklicks eigene Makros für mehrfach verwendete Peripherien erstellen. Die Projektierung der Visualisierung erfolgt mit der \’VisuStage\‘, deren Bedienung für WinCCflex-Benutzer kein Problem darstellen dürfte. Auch hier wurde Wert darauf gelegt, komplexe Funktionen einfach erstellen und simulieren zu können. Zeitgemäße Visualisierungen lassen sich hier ohne Programmierkenntnisse erstellen. Der Remote-Zugang erfolgt mittels der \’RemoteStage\‘, die zum einem für den Operator unsichtbare Remoteaktionen (z.B. in sonst nicht zugänglichen Menüs) zulässt, zum anderen aber auch eine 1:1-Anzeige des Bildschirminhaltes zulässt. Mit der Software können auch die Archivdaten aus der Speicherkarte der Insevis-S7-Panel-SPS oder des HMIs ausgelesen, angezeigt und im Remote-Rechner als csv-Datei abgespeichert werden. Zusammenfassung und Aussicht Mit den Insevis-S7-Panel-SPSen stehen moderne, kompakte und äußerst wirtschaftliche S7-Steuerungen mit integriertem Touchpanel und mit/ohne Onboard-Peripherie zur Verfügung. Das dürfte Anwendern von C7-Baugruppen helfen, ihre kompakten Lösungen weiterhin unter Step7 zu halten. Aber auch alle anderen Lösungen für kleine und mittlere Automatisierungsaufgaben können elegant und kostengünstig im S7-300er Sprachraum realisiert werden. Und Insevis hat für die SPS-Messe 2012 in Nürnberg bereits eine weitere Neuheit angekündigt: Dort will das Unternehmen eine 315-kompatible S7-Steuerung mit 3,5\“-TFT-Touchpanel, Ethernet, CAN, Modbus und seriellem Kommunikationsmodul (CP) und parametrierbaren digitalen und analogen E/As (onboard) mit einer Bautiefe von weniger als 50mm für etwa 500e vorstellen. Das wäre dann sicher nicht nur für C7-Anwender eine Alternative.
Insevis-S7-Panel-SPS – mehr als nur ein Ersatz der C7-Baureihe
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