AMA-Exportstudie 2008: Sensorik und Messsysteme

Auslöser für die Studie 2005 war der Wunsch der AMA-Mitglieder aus der Schweiz festzustellen, ob sie angesichts ihrer deutlich höheren Exportquote auch in andere Länder liefern als ihre deutschen Kollegen. Wichtigstes Ergebnis seinerzeit war – rechnet man die jeweiligen Exporte nach Deutschland bzw. in die Schweiz heraus – dass sich dann die Exportquoten nicht mehr signifikant unterscheiden. Wichtigstes Zielland waren 2004 für die Hersteller aus der Schweiz nach Deutschland die USA, während die deutschen Kollegen an erster Stelle in die USA lieferten. Export-Zielländer verändert Die jetzt abgeschlossenen Studie zum Berichtsjahr 2007 erfolgte auf der statistischen Basis einer \’Marktabdeckung\‘ von ca. 10 % in Deutschland und 20 bis 25 % in der Schweiz. Für beide Herstellergruppen waren die USA an die dritte Stelle im Ranking gerutscht, sicherlich eine Folge der Dollarparität und der beginnenden Rezession als Folge der Bankenkrise. An erster Stelle im Ranking der Hersteller aus Deutschland lagen 2007 Österreich und die Schweiz, während für die Hersteller aus der Schweiz insbesondere nach Deutschland und Frankreich lieferten. Exporte nach China Bei den Exporten aus Deutschland nach China zeigte sich – anders als bei den Herstellern aus der Schweiz – von 2004 nach 2007 in der Hochrechnung auf die Exportumsätze ein rückläufiges Ergebnis, sicherlich überraschend, gilt China doch als einer der dynamischsten Märkte überhaupt. Umgekehrt sind die Exporte aus Deutschland nach Österreich deutlich gestiegen, während die Hersteller aus der Schweiz in Österreich offenbar Marktanteile verloren haben. Studie zeigt Trends Die Studie zeigt die Veränderungen in den Exportquoten in die unterschiedlichen Zielländer auf, führt an einigen Beispielen – auch im Vergleich der Herkunftsländer – Hochrechnungen auf die absoluten Exportumsätze durch und interpretiert einige Veränderungen.