Nicht zuletzt die Forderung nach wirtschaftlicheren Lösungen für die unternehmenseigenen Automatisierungsprozesse trieben die technologische Entwicklung für die Automatisierungstechnik voran. Ein Beispiel dafür liegt in der Entwicklung und Produktion der weltweit ersten Kompakt-SPS. Die Geschichte der Kompaktsteuerungen hängt eng zusammen mit den Entwicklungen in der Automobilindustrie. Die ersten Kompaktsteuerungen entstanden ursprünglich mit dem Ziel, die Effizienz in der Produktion von Automobilteilen im eigenen Werk zu steigern. Die Erfolge, die sich aus der Automatisierung der eigenen Prozesse ergaben, waren der Auslöser für die Weiterentwicklung der kompakten Steuerungssysteme auch für den internationalen Markt. 1981 führte Mitsubishi Electric seine erste Kompakt-SPS in Europa ein. Diese war in vielerlei Hinsicht eine Revolution: Erstmals befanden sich die CPU (Central Processing Unit), das Netzteil und die Ein- und Ausgänge in einem Gehäuse. Damit waren die Steuerungen sofort betriebsbereit. Mit dieser neuartigen \’Alles-in-einem-Gehäuse-Technik\‘, die bis heute das Hauptmerkmal für eine Kompakt-SPS darstellt, legte Mitsubishi Electric den Grundstein für den weltweiten Erfolg dieser Technologie. Von Beginn an galten extrem hohe Qualitätsstandards. So laufen in manchem Betrieb noch heute Geräte der ersten Generation. Die durch kontinuierliche Weiterentwicklung immer kompakteren, leistungsfähigeren und einfacher zu bedienenden Geräte überzeugen immer mehr Anwender. Die mit einem Leistungsspektrum von 10 bis 384 Ein- und Ausgängen fein abgestufte Produktpalette der aktuellen FX-Serie möglich Lösungen für einfache wie komplexe Steuerungsaufgaben. Leistungsstärkstes Gerät ist die FX3U mit einer Zykluszeit von nur 0,065µ. Das jüngste Mitglied der Kompakt-SPS-Familie, der FX3UC, bietet mit Abmessungen von 35mm Breite, 90mm Höhe und 89m Tiefe den bisherigen Höhepunkt hinsichtlich Miniaturisierung und Leistungsfähigkeit. Alle Kompaktsteuerungen und auch die modularen Steuerungen, egal welchen Jahrgangs, lassen sich über eine Softwareplattform bedienen. Vorreiter auch bei den modularen Steuerungen Auch auf anderen Gebieten der Automatisierungstechnik hat Mitsubishi Electric die Entwicklung entscheidend vorangetrieben. Im Jahr 1982 brachte das Unternehmen die erste modulare speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) auf den Markt. Ende der 80er-Jahre verfügten die modularen Steuerungen bereits über ein serielles Kommunikationsmodul mit Modem-Anbindung, über das die Geräte überwacht und Up- und Downloads durchgeführt werden konnten. Inzwischen unterstützen alle Steuerungen diese Telemetriefunktion. Heute bietet die Produktpalette dem Anwender gleich welcher Branche mit der Systemfamilie \’Melsec QnA(S)\‘ für jeden Automatisierungsgrad das passende modulare Steuerungssystem. Maßstäbe im Bereich modulare Steuerungen setzt die Melsec System Q. Das Plattformkonzept der Melsec System Q umfasst bis zu vier Prozessoren auf einem Baugruppenträger, welche sich die anstehenden Aufgaben auf den Gebieten Steuerung, Motion Control (Bewegungssteuerung) und Kommunikation teilen. Zusätzlich besteht die Option, einen vollwertigen Personalcomputer modular in das System zu integrieren. Verschiedene Motion-, Logik- und PC-Prozessoren stehen feinabgestuft zur Verfügung, mit bis zu 4.096 zentralen und 8.192 dezentralen Ein- und Ausgangsadressen. Die Abmessungen liegen bei 90mm Höhe, 90mm Tiefe und je nach Anzahl der Module 189 bis 439mm Breite. Maximal 64 Module können in einen Haupt- und bis zu sieben Erweiterungsbaugruppenträger eingesetzt werden. Über das firmeneigene und redundante Netzwerk MelsecNet/H ausgelagerte, entfernte Ein- und Ausgänge (Remote E/A) erweitert sich die Steuerung auf noch einmal so viele Module. Maßanzug für Europa Europa zählt für Mitsubishi Electric neben Asien zum größten Absatzmarkt für Steuerungen außerhalb Japans. Den \’Maßanzug\‘ für den europäischen Markt erhalten Mitsubishi-Steuerungen in einer Entwicklungseinrichtung in Deutschland, dem European Development Center für den Bereich Factory Automation (FA-EDC) mit Sitz in Ratingen. Das FA-EDC wurde 1996 gegründet und war ursprünglich ausschließlich mit der Entwicklung von Programmiersoftware für SPS-Systeme nach europäischem Standard (IEC 61131-3) beauftragt. 1998 ist die Entwicklung von Hardware-Komponenten für diesen Produktbereich dazugekommen. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt hier auf der Entwicklung von Netzwerk- und Sonderfunktionsmodulen für die FX-Serie. So hat das FA-EDC u.a. die Anbindung der Geräte an die europäischen Netzwerkstandards wie Profibus-DP, AS-Interface oder Can-Open realisiert. (hsc) Dieser Artikel entstand nach Unterlagen der Mitsubishi Electric Europe B.V. Halle 11, Stand C47
Automatisierer mit Pioniergeist
-
Spürbarer Dämpfer in den Bestellungen
Maschinenbau-Auftragseingang im Februar
Der Auftragseingang im Maschinenbau ist im Februar abermals gesunken und die Stimmung der Unternehmen trübt sich ein.
-
Für die DACH-Region
Schneider Electric: Neuer Vice President Secure Power
Schneider Electric hat Marco Geiser zum neuen Vice President Secure Power DACH ernannt.
-
Yaskawa strukturiert Führungsspitze in Europa um
Yaskawa hat eine Neustrukturierung der Geschäftsführung in seiner europäischen Zentrale vorgenommen.
-
ABB Robotics ernennt neuen Cluster-Manager für DACH-Region
ABB Robotics hat Marc-Oliver Nandy zum Cluster-Manager für die DACH-Region ernannt.
-
Für sichere Maschinennetzwerke
Industrial Security-Gateway und Maschinenfirewall
Sichere Maschinennetzwerke werden mit den aktuellen Vorgaben der Europäischen Maschinenverordnung und der IEC62443 für jeden Pflicht, der Maschinen in Verkehr bringt.
-
Für datenintensive Industrieumgebungen
1HE-Rack-PC
Für PXI-Testsysteme, Echtzeitanwendungen und die Industrieautomation sind hohe Datenraten, geringe Latenzen und flexible…
-
Mit integrierter Sicherheitstechnik
MDR-Controller für die Intralogistik
Die IP54-geschützten MDR-Controller EP741x von Beckhoff sind je nach Bedarf mit und ohne…
-
Lebensmittelkonformer Oberflächenschutz
Aluminium-Antriebe
Mit NXD Tuph von Nord Drivesystems können Anwender auch in hygienesensiblen Applikationen von…
-
Seit März
Hannover Messe erhält eigenen Geschäftsbereich
Zum 1. März hat die Deutsche Messe einen eigenständigen Geschäftsbereich eingerichtet, der sich…
-
Ifo-Konjunkturumfrage
Unternehmen planen mit höheren Preisen
Deutlich mehr Unternehmen in Deutschland planen mit höheren Preisen.
-
Ann Fairchild neue CEO
Siemens USA unter neuer Leitung
Siemens hat Ann Fairchild zur neuen Geschäftsführerin von Siemens USA ernannt.
-
IO-Link Safety: Sicherheit vernetzt im Feld
Die Automation ändert sich rasant – sicherheitstechnische Anforderungen ebenso. Mit IO-Link Safety entsteht…
-
IFR stellt Preisträgerinnen vor
Women in Robotics 2026
Um Frauen in der Robotikbranche mehr Sichtbarkeit und Anerkennung zu verschaffen, hat die…
-
Gemeinsam zum vollständig integrierten Automatisierungs-Stack
Salz Automation und Tele vereinbaren Partnerschaft
Salz Automation und Tele Haase Steuergeräte gehen in ihrer Partnerschaft einen entscheidenden Schritt…
-
3D-Druck
Harting eröffnet Zentrum für 3D-Druck
Harting hat in seinem Werk Rahden ein „Center of Competence Additive Manufacturing“ eröffnet.
-
Mikko Soirola
Neuer CEO für Elisa Industriq
Mikko Soirola startet als neuer CEO bei Elisa Industriq.
-
Drehkreuz in Südamerika
Wika eröffnet neues Werk in Brasilien
Wika hat Mitte März ein neues Werk am Standort Boituva in Brasilien eröffnet.
-
Feldbuskoppler
Feldbus und Anzeige konsequent integriert
In Profinet-basierten Anlagen übernimmt das PN220 von Motrona die Funktion eines Feldbuskopplers und…
-
Dank Binnenmarkt
Deutsche Elektroexporte mit Plus auch zum Jahresbeginn
Auch zum Beginn des Jahres 2026 verzeichnete die deutsche Elektroindustrie ein Exportplus: Im…
-
93% verlagern KI zunehmend auf lokale Server
In den letzten zwei Jahren haben 93% befragter Unternehmen einige KI-Workloads zurück auf…
-
Erster Bauabschnitt eingeweiht
Neues Werk in Mexiko für Phoenix Contact
Phoenix Contact hat sein Produktionsnetzwerk auf dem amerikanischen Kontinent ausgebaut. In einem ersten…
-
Festo, Schaeffler und Ziehl-Abegg
Nominierte für Hermes Award stehen fest
Eine unabhängige Jury hat unter den zahlreichen Einreichungen drei Unternehmen für den Hermes…
-
Professor Dr. Jörn Müller-Quade
Wibu-Systems beruft Kryptografie-Experten in Aufsichtsrat
Wibu-Systems hat Professor Dr. Jörn Müller-Quade in den Aufsichtsrat berufen.
das könnte sie auch interessieren
-
Neue Bremssättel für Scheibenbremsen
Elektromagnetische Lüftung für hohe Stundenliestung
-
Scada-Plattform Atvise mit Updates
Mehr Sicherheit und Kompatibilität für Scada-Systeme
-
Beckhoff verbindet Sprachmodelle mit Echtzeitsteuerung
Physical AI: Wenn KI direkt Maschinen steuert“
-
Vorschau Hannover Messe 2026
KI als produktive Kraft in der Fabrik
















