Automatisierte Hinterachsmontage Prozesssicherheit mit Barcodelesern

Die Montage der Hinterachsen für die C- und GLK-Modelle erfolgt im Daimler-Werk Mettingen in einer Montagelinie mit einem Mix aus kooperierenden Robotern und manuellen Tätigkeiten. Insgesamt montieren 41 Roboter und 23 Werker Hand in Hand die unterschiedlichsten Varianten. Eine Barcode-Kennzeichnung, die auf dem Hinterachsenträger angebracht wird, ermöglicht die bedarfsorientierte Fertigung in verschiedenen Varianten. An jeder Station erkennt ein Barcodeleser BCL34 von Leuze electronic den Produkttyp, damit die erforderlichen Arbeitsschritte exakt entsprechend den jeweiligen Auftragsdaten ausgeführt werden können. Barcodeleser mit Profibus-Anbindung So übernimmt die Barcode-Kennzeichnung eine Schlüsselfunktion für die Steuerung der automatisierten Hinterachsmontage, wobei die Prozesssicher­heit der Barcodeleser entscheidend für die Effizienz der Anlage ist. In der bereits 2006 installierten Anlage hat man sich auf Grund der bekannt guten Leseperformance, der robusten Ausführung und der Möglichkeit, die Scanner über Profibus direkt einbinden zu können, für die Hochgeschwindigkeits-Scanner BCL34 von Leuze entschieden. Die Geräte sind mit einem Metallgehäuse ausgestattet und erlauben mit Schwalbenschwanznuten gute Befestigungsmöglichkeiten. Durch die geringen Geräteabmessungen und die große Vielfalt an Optikvarianten, können die BCL34 flexibel, sowohl bei beengten Platzverhältnissen als auch bei größeren Entfernungen eingesetzt werden. Ein entscheidenter Vorteil der BCL34 ist, dass sie als weltweit erster Barcodeleser eine Profibus-Anbindung mit M12-Stecker bieten. Das ermöglicht eine schnelle Datenkommunikation mit der Maschinensteuerung. Mit maximaler Profibus Datenübertragungsrate von 12Mbit/s sorgt der direkte Datenstrom zwischen Barcodeleser und Profibus-Master dafür, dass die außergewöhnlich hohe Leseleistung der Scanner voll nutzbar wird. So verbinden die Barcodeleser von Leuze hohe Lesegeschwindigkeit mit verzögerungsfreier Datenkommunikation. Einfache Integration Außerdem sind die Geräte mit der Profibus-Anbindung einfach zu integrieren. Sie werden ein einziges Mal bei der Projektierung parametriert, wobei der Programmierer mit dem ihm bereits bekannten Softwaretool des Profibus DP Masters arbeitet. Bis zu 120 Parameter sind in 40 Module gegliedert, was eine optimierte Nutzung des Speicherplatzes ergibt und dafür sorgt, dass die maximale Profibus-Datenlänge nicht überschritten wird. Je nach Anlagen­spezifikation werden lediglich die hierfür benötigten Module in das Projekt aufgenommen. Danach überträgt das DP-Telegramm diese Einstellungen automatisch bei jedem Systemstart zu den Barcodelesern. Mit über 600.000 im Variantenmix montierten Hinterachsen und einer Taktzeit von 60 Sekunden, haben die Barcodeleser BCL 34 von Leuze electronic ihre Zuverlässigkeit seit nunmehr über vier Jahren im Dreischichtbetrieb bewiesen.