Automatisierungssystem mit Schiffszulassung: Touch Panel, Kompakt- und Modularsteuerung

Allen Geräten gemeinsam ist die Programmierung gemäß IEC 61131-3 mit easySoft-CoDeSys. Sie integriert Programmiersystem und Visualisierung und erlaubt folglich den direkten Zugriff auf alle Steuerungsvariablen. Das MFD4 Multi-Funktions-Display aus der Moeller easyHMI-Gerätereihe bietet ein vollgrafisches 5,7\“ Color-TFT-Display mit 32.000 Farben, Resistiv-Touch sowie vielfältige Kommunikations- und Vernetzungsoptionen. Das berührungsempfindliche Display bietet eine Auflösung von 320×240 Pixel. Die Touchbedienung ermöglicht die Entwicklung intuitiver Bedienkonzepte. Die plane und nahtlose Displayoberfläche in Schutzart IP65 lässt sich einfach reinigen. Das in Metall ausgeführte MFD4 hat einen gefassten Frontrahmen. Durch die geringe Einbautiefe ist der Platzbedarf gering. Es ist gemäß der Atex-Richtlinie 94/9/EG Gr.22 Kat 3 D auch für Bereiche in staubhaltiger Umgebung geeignet. Es erfüllt nicht nur Bedien- und Beobachtungsfunktion, sondern übernimmt auch SPS-Aufgaben für kleinere Automatisierungsapplikationen. Hierzu verfügt das MFD4 über Ethernet-, CANopen/easyNet- und eine RS232-Schnittstelle. Über die CAN­open-Schnittstelle des MFD4 ist zudem die Einbindung weiterer CAN-Teilnehmer wie Remote I/Os oder Frequenzumrichter möglich. Über die easyNet-Schnittstelle lassen sich easy-Steuerrelais oder easyControl (EC4P) – zum dezentralen Vorverarbeiten oder Steuern – mit dem MFD4 einfach verbinden. Die easyControl im easy800-Gehäuse rundet das bestehende easy-Sortiment leistungsmäßig nach oben ab und schließt die Lücke zwischen easy-Steuerrelais und speicherprogrammierbarer Steuerung. Die Kompaktsteuerung lässt sich mit der Standard-easy-Reihe von Moeller kombinieren. Via integrierter CANopen-Schnittstelle eröffnen sich Kommunikationsoptionen zu zahlreichen Automatisierungsgeräten. Ob CANopen oder easyNet – dank kombinierter CANopen-Schnittstelle entscheiden Anwender selbst über ihre Vernetzungsstruktur. An die CANopen-Schnittstelle sind verschiedene Peripherie-Geräte anschließbar, so etwa dezentrale I/O-Systeme, Antriebe, HMIs etc. Ethernet befindet sich optional on Board und berücksichtigt dabei Anforderungen wie OPC-Server, einfaches Programmieren und die Einbindung in bestehende Infrastrukturen. Für die lokale bzw. dezentrale I/O-Erweiterung steht ein Modul mit 6 DI/ 4 DO, ein Modul mit zwei konfigurierbaren Analogeingängen 0-10V, 0-20mA oder PT100 und ein Modul mit sechs konfigurierbaren Analogeingängen bereit. Die Modularsteuerung XC121 ist für Anwendungen, die bei geringem Platzbedarf eine hohe Performance verlangen. Die XC-CPU121-2C256 ist erweiterbar mit XIO-EXT121 I/O-Board und weiteren XIOC I/O-Baugruppen. Die Steuerung integriert zwei CANopen-Feldbusschnittstellen, zwei serielle Schnittstellen (1xRS232, 1xRS232/485) einen 256k großen Programm- und Datenspeicher, Echtzeituhr, ein integriertes Flash und eine steckbare MMC für Programmupdate, Rezepturhandling und Prozessdatenaufzeichnung (Datalogging). Die I/O-Erweiterung XIO-EXT121-1 beinhaltet 10 DI, acht konfigurierbare DI/O, zwei analoge Spannungseingänge 0 bis 10V, zwei Stromeingänge 0 bis 20mA, zwei analoge PT100 Temperatureingänge sowie zwei Analogausgänge 0 bis 10V. Die Anschaltung weiterer I/O-Baugruppen ist möglich.