Etwa 2.700 Unternehmen aus ca. 60 Ländern werden während der diesjährigen interpack ihre Verpackungs- und Prozesslösungen für Unternehmen aus den Bereichen Nahrungsmittel und Getränke, Süß- und Backwaren, Pharma und Kosmetik, Non-Food-Konsumgüter, Industriegüter und verwandte Services sowie Packstoffe, Packmittel und deren Herstellung zeigen. Trotz der Vielfältigkeit der Anforderungen an das Verpacken von solch unterschiedlichen Gütern, zeichnen sich drei Trendschwerpunkte ab, die mehr oder weniger alle Unternehmen in unterschiedlicher Art und Weise beschäftigen: Nachhaltigkeit, Sicherheit und Convenience. Trends: Nachhaltigkeit, Sicherheit und Convenience Das Thema Nachhaltigkeit vollzieht immer mehr den Wandel von bloßem Schlagwort zu einem Wettbewerbsvorteil, denn Kunden richten zunehmend ihre Kaufentscheidung danach aus. Im Produktionsprozess bedeutet dies Verpackungsmaschinen und Prozesstechnik, die mit immer weniger Energie und Betriebsmitteln auskommen müssen. Das ist nur mithilfe von intelligenter Steuerungstechnik oder innovativen Prozessen zu realisieren. Doch auch Verpackungen selbst leisten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, indem sie ihren Inhalt – beispielsweise Lebensmittel – schützen und haltbar machen. Denn in der Regel übersteigt der Ressourceneinsatz, der nötig war, um den Inhalt herzustellen, den Energie- und Materialeinsatz der Verpackung um ein Vielfaches. In Zukunft werden daher intelligente Verpackungen eine zunehmende Rolle spielen, die beispielsweise über den Zustand ihres Inhaltes Auskunft geben und so das Konzept des klassischen Haltbarkeitsdatums ergänzen. Auch für solche Konzepte ist modernste Verpackungstechnik mit einem entsprechenden Automatisierungsgrad der Schlüssel zum Massenmarkt. Sicherheit als zweiter Trend in der Verpackungsbranche bedeutet mittlerweile weit mehr als nur den Inhalt vor mechanischen oder Umwelteinflüssen zu schützen. Verpackungen sind ein wichtiger Baustein zur Gewährleistung von Verbrauchersicherheit, indem sie eine lückenlose Nachverfolgbarkeit der verpackten Güter über Technologien wie 2D-Matrix-Codes, Hologramme, Mikroschriften oder RFID ermöglichen. Besonders relevant ist das bei Medikamenten oder bestimmten Nahrungsmitteln. Aber auch der Schutz vor gefälschten Gütern aller Art spielt eine wichtige Rolle. Hier geht nichts ohne High-Tech in der Produktion. Direkt für den Verpackungsmaschinenbau ist das Thema Hygienic Design relevant. Anlagen, die diesem Prinzip folgen, minimieren mikrobiologische Risiken und Kreuzkontamination durch leichte und effiziente Reinigung. Das dritte Trendthema Convenience ist mittlerweile ein Dauerbrenner. Nichtsdestotrotz gewinnt es durch den gesellschaftlichen Wandel zu mehr Singlehaushalten, einer gestiegenen Erwerbsquote unter Frauen und einem immer schnelllebigeren Alltag weiter an Bedeutung. Die Beliebtheit von Fertiggerichten, \’Food-on-the-go\‘-Produkten und Snacks steigt; außerdem nimmt die Sortenvielfalt bei Nahrungsmitteln zu. Für die Verpackungen bedeutet das u.a. kleinere Gebindegrößen sowie höhere Anforderungen an leichte Handhabbarkeit – auch unterwegs. Die Maschinen und Anlagen, auf denen solche Verpackungen produziert werden, müssen daher immer flexibler werden. Kurze Umrüstzeiten, die problemlos Produkt-, Mengen- und Formatwechsel ermöglichen, sind somit immer mehr gefragt. Nichts geht ohne Hightech-Komponenten Hightech-Komponenten der Antriebs-, Steuerungs- und Automatisierungstechnik machen es den Unternehmen im Verpackungsmaschinenbau und der verwandten Prozesstechnik letztendlich möglich, auf Trends mit Innovationen zu reagieren und so auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen. Wie dies im Einzelnen aussieht, wird die interpack 2011 live zeigen. Herzlichst, Ihr Bernd Jablonowski
Automatisierungstechnik als Schlüssel zum Massenmarkt
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