Pneumatik reduziert die Investitions-, Installations- und Betriebskosten im Vergleich zu elektrischen Installationen teilweise um mehr als 50%. Über ihre gesamte Lebensdauer hinweg bleiben pneumatische Antriebe wartungsfrei. Überlastsicherheit und Ex-Schutz der Pneumatik sind ebenso wichtige Eigenschaften. Die Druckluft steht auch bei Ausfall der elektrischen Energie zur Verfügung, da für die Erzeugung und Aufbereitung neben einem Kompressor immer auch ein Druckluftspeicher vorhanden ist. Pneumatische Antriebe für Schieber, Klappen und Kugelhähne, Vorortsteuerungen, Schaltschränke mit Ventilinseln, integrierte Steuerungen und Feldbus – von der Armatur bis zur Leitebene bietet Festo Komplettpakete. Systematisch automatisiert Das Kernstück pneumatischer Anlagen bildet die Ventilinsel optional als Remote I/O zur Anbindung elektrischer Sensorik und Aktorik als dezentrales Element. In der Nähe der Armaturen ist sie ideal für schnelle und einfache Automatisierungslösungen, bei denen Armaturen, Pneumatik und Elektronik bestens zusammenspielen. Je nach Anzahl von Armaturen, Sensoren und Aktoren sind die Ventilinseln modular bestückt. Diese Systemlösung hat mit dem Feldbus eine einzige, klar definierte und standardisierte Schnittstelle zu den überlagerten Steuerungen (SPS) und den prozessnahen Komponenten eines Leitsystems. Das Systemkonzept bietet den Vorteil, dass Erweiterungen oder Änderungen lediglich auf der Steuerebene erfolgen können, ohne die Hardware auszutauschen. Zudem sind alle Komponenten der Automatisierungslösung aufeinander abgestimmt. Safety inside Gleich welche Ex-Zonen in einer verfahrenstechnischen Anlage existieren, Festo hält geeignete Produkte für Sicherheitsanwendungen in der pneumatischen Steuerkette bereit. Das Remote-I/O-Terminal CPX ermöglicht die Verarbeitung spezifischer Signaltypen in verfahrenstechnischen Anlagen der Kategorie Atex Zone 2 – Vergleichbares gilt für die Anwendbarkeit von Schwenkantrieben mit Ex-Schutz und SIL-Zertifizierung. Robuste Vorsteuerventile vom Typ VOFC bzw. VOFD beispielsweise haben mit SIL4 die höchste SIL-Zertifizierung. In der Emergency-Shut-Down-Funktion werden über diese Vorsteuerventile die Antriebe im Notfall sicher in die projektierte Schaltstellung gefahren, die je nach Anforderungsfall offen oder geschlossen sein kann. Mit der SIL4-Zulassung können Anlagenplaner und Ingenieurbüros die Ventile in die Anlagenplanung mit einbeziehen und eine SIL-Berechnung für die komplette Anlage erstellen. Für Endanwender bedeutet dies mehr Sicherheit ihrer Anlagen und höhere Verfügbarkeit. Diagnose und Condition Monitoring Das Ziel, störungsbedingte Produktionsstillstände zu vermeiden, steht ganz oben auf der Wunschliste vieler Anwender. Aufeinander abgestimmte Automatisierungsprodukte mit Diagnosefunktionen zur Datenauswertung bilden hierfür die Basis und ermöglichen vorausschauende Wartung. Das modulare Ventilinselkonzept CPX/MPA, eine Kombination aus Remote I/O-Terminal CPX und Magnetventilinsel MPA, ist dabei von zentraler Bedeutung: Es zeigt Fehlerquelle, -ort und Maßnahmen an. Dazu gehören die Fehlererkennung und -lokalisierung als modul- oder kanalorientierte Diagnose der E/As, die Ventildiagnose pro Kanal, Klartextanzeige vor Ort, Datenaufbereitung und -übertragung über Feldbus sowie bei einer Ausbaustufe mit Ethernet-Schnittstelle integrierte IT-Lösungen wie Fernwartung, E-Mail- oder SMS-Alarm und Diagnose-Trace mit Fehlerspeicher. Diagnosedaten per Ethernet Mit einem Ethernet-Anschluss auf CPX sind Diagnosedaten sofort und weltweit als integrierte IT-Lösung verfügbar. Stillstände lassen sich durch rechtzeitige Wartung vermeiden, Produktionsabläufe optimal steuern und Störungsursachen schneller beseitigen. Ventilinseln sind mit ihrer Verbindung von Elektrik, Pneumatik und Integration in überlagerte Systeme der Prozessführung prädestiniert für die anlagennahe Diagnose. Ein Softwarepaket wie der CPX-Web-Monitor macht alle Diagnosedaten der CPX dynamisch in einem Web-Browser sicht- und anwendbar im lokalen Anlagennetzwerk, im Intranet oder weltweit. Services Neben den Automatisierungskomponenten im Diagnosesystem erhöhen die Festo-Services die Verfügbarkeit und damit auch die Kapazität von Anlagen. Die Analyse und Optimierung der Druckluftqualität sorgt für präzise und langzeitstabile Messergebnisse, besonders bei Dauereinsatz der Durchflusssensoren im rauen Umfeld der Prozessindustrien. Erst optimale Druckluftqualität erhöht die Lebensdauer von Sensoren und pneumatischen Komponenten in der Gesamtanlage. Mit dem Energy Saving Service lassen sich Leckagen beseitigen. Weltweit verfügbar Die Festo AG ist gleichzeitig Global Player und unabhängiges Familienunternehmen mit Sitz in Esslingen am Neckar und liefert pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik für 300.000 Kunden der Fabrik- und Prozessautomatisierung in über 200 Branchen. Produkte und Services sind in 176 Ländern der Erde erhältlich. Weltweit 13.500 Mitarbeiter in 56 Landesgesellschaften erwirtschafteten im Jahr 2007 einen Umsatz von 1,7Mrd.E. Davon werden jährlich 7,4% in Forschung und Entwicklung investiert. Im Lernunternehmen beträgt der Anteil der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen 1,5% vom Umsatz. Lernangebote bestehen aber nicht nur für Mitarbeiter: Mit der Festo Didactic GmbH bringt man Automatisierungstechnik in industriellen Aus- und Weiterbildungsprogrammen auch Kunden, Studierenden und Auszubildenden näher.
Automatisierungstechnik von Festo sichert kontinuierliche Produktion Diagnose, Safety und Ex-Schutz inklusive
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