Die Produkte basieren auf den langzeitstabilen Drucktransmittern der Serie 7 LD. Für die Transponder-Technik zeichnen sich die RFID-Spezialisten von Microsensys verantwortlich. Der sonst übliche Stecker für elektrische Anschlüsse ist durch einen vergossenen RFID-Transponder in schlagfestem Kunststoff ersetzt. Da alle medienberührenden Teile aus Edelstahl bestehen, sind die Drucktransponder gegen Umwelteinflüsse und Vandalismus gefeit. Mit einem RFID-Reader lassen sich die Messwerte bequem auslesen und per USB direkt auf einen Laptop übertragen. Alternativ ist der Einsatz eines batteriebetriebenen Pocket-Readers möglich, der die Messdaten anzeigt, im Speicher ablegt und als XML-Datei zur Übertragung via USB zur Verfügung stellt. Die Drucktransponder der Serie 21 DC (DataCollector) bieten zusätzlich einen integrierten Datenlogger. Eine fest eingebaute Spezialbatterie mit einer Lebensdauer von bis zu zehn Jahren garantiert dabei die zuverlässige Stromversorgung. Die Wertepaare für Druck und Temperatur registriert der Datenlogger in Intervallen zwischen 10s und 255min. Je nach Konfiguration stoppt der Messbetrieb bei vollem Speicher (2.048 Messungen), überschreibt bestehende Daten oder initiiert einen Schlafmodus. Die Konfiguration und das Auslesen erfolgt wie beim Drucktransponder mittels RFID, schont also die Batterie. Anwendungen für die Geräte sind dort zu finden, wo aufgrund von Vereisung, Vibration, Feuchte oder Verschmutzung vom Einsatz mechanischer Manometer abzuraten ist. Dank der frei vergebbaren Messstellenbezeichnung und der drahtlosen Übertragung sind Ablesefehler und Verwechslungen der Messdaten ausgeschlossen. RFID-Drucktransponder sind besonders vorteilhaft bei der Überwachung ausgedehnter, druckhaltender Anlagen, wie Chemie-/Kälteanlagen oder große Gebäudekomplexe. Auch möglich ist die Verwendung zur gelegentlichen Überwachung von Druckbehältern sowie zur Prüfung druckfester Komponenten, z.B. im Wareneingang. Die Bauform der Serien erlaubt auch die Überwachung des Hydraulikdrucks an einer Baggerschaufel ebenso wie an Spannfuttern. Für Absolutdruck-Messungen sind acht Druckmessbereiche von 3 bis 1.000bar lieferbar. Das Gesamtfehlerband ist bei Betriebstemperaturen von -10 bis 80°C mit ±0,7%FS spezifiziert. Ein Temperatursensor ermöglicht die Beobachtung der Medientemperatur.
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