Capgemini-Studie: Große Unternehmen tun sich schwer mit Innovationen

Digitale Innovationen werden immer wichtiger, jedoch tun sich führende Unternehmen damit weiterhin schwer. 38% der 200 führenden Unternehmen haben weltweit physische Innovationszentren in Technik-Ballungsräumen gegründet, um traditionelle Wege herkömmlicher Forschungs- und Entwicklungsansätze zu verlassen. Das zeigt die Studie \’The Innovation Game: Why and How Businesses are Investing in Innovation Centers\’ der Altimeter-Gruppe und Capgemini Consulting. Große traditionelle Unternehmen seien zu schlecht gerüstet, um sich der Herausforderung des sogenannten digitalen Darwinismus zu stellen. Mit den Innovationszentren soll ein Ökosystem an Start-ups, Risikokapital-Anlegern, Inkubatoren und akademischen Institutionen gefördert werden. In den USA und Europa gibt es mit jeweils 29% die meisten Innovationszentren, gefolgt von Asien mit 25%. Mit jeweils fünf Innovationslaboren zählen Berlin und München zu den Top-10-Städten, die weltweit die meisten Labore aufweisen. Die beliebtesten Forschungsgebiete sind aus dem Bereich etablierter Technologien, wie z.B. Mobility (63%) und Big Data/Analytics (51%). Für die Studie wurden Innovationszentren der 200 größten Unternehmen aus den Sektoren Automotive, Finanzdienstleistungen, Konsumgüter & Handel, Produktion und Telekommunikation untersucht. Zusätzliche Erkenntnisse ergaben sich aus qualitativen Befragungen von Innovations-Verantwortlichen der Unternehmen. Steffen Elsässer, Senior Vice President bei Capgemini Consulting, sagt: \”Viele Unternehmen gingen in den letzten Jahren das Thema Innovation durch Partnerschaften oder Zukauf von Start-ups an. Dies ist allerdings zu kurz gegriffen, da es im Innovationsprozess auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen internem sowie externem Wissen und Ideen ankommt. Innovationslabore bieten daher eine gute Plattform, um die notwendige Start-up-Mentalität zu etablieren und Konzepte bis zur Marktreife zu begleiten.\” Zur Studie gelangen Sie mit Button-Klick.