Cat.6A-RJ45-Patchkabel zertifiziert

\“Als wir uns daran machten, Licht in das Übertragungsverhalten von Patchkabeln in einer strukturierten Verkabelung nach Cat.6A-Norm zu bringen, stellten wir fest, dass es gar kein zuverlässiges Messverfahren dafür gab\“, schildert Falco Lehmann von Telegärtner die damalige Situation. \“Also kümmerten wir uns zunächst einmal um einen Labormessaufbau mit Messadapter und Acht-Port-Netzwerkanalyser für RJ45 Patchkabel\“, so der Produktmanager weiter. Mit dem Real-Time Re-embedded-Messverfahren, bei dem alle vier Paare gleichzeitig und in Echtzeit mit einem 8-Port-Netzwerkanalysator gemessen werden, erhielt der Hersteller genaue Messergebnisse, die richtungweisend für die Überprüfung von qualitativ hochwertigen RJ45 Cat.6A Patchkabel MP8 FS500 mit 90, 180 und 270° Tülle sind. Ergebnis sind zertifizierte Patchkabel in Cat.6A-Norm. Patchkabel werden häufig vernachlässigt Die unabhängige Prüfinstitution GHMT hat diesen Patchkabeln das PVP-Premium-Zertifikat verliehen. Dabei wurden in den anonymen Tests nicht nur Prüfmusterkabel getestet sondern auch Produkte aus der laufenden Serienfertigung. Dies bestätigt die prozesssichere Fertigung der Kabel nach einem anspruchsvollen Qualitätsmanagement. Betreiber von Datennetzen mit hohen Datenraten wie z.B. 10GBit-Ethernet erhalten damit eine geprüfte Sicherheit, dass das unscheinbare Patchkabel keine Übertragungsprobleme bereitet. Für die Erstellung hochwertiger Netzwerke erfordert es nicht nur hochwertige Anschlussdosen oder Module, auch die Patchkabel müssen Anforderungen mit Reservepotenzial genügen und die benötigte Bandbreite bis zu den aktiven Geräten bereitstellen. \“Dennoch werden in vielen Installationen die Patchkabel vernachlässigt\“, betont Lehmann. Die Patchkabel sind geprüft nach der Cat.6A-Norm gemäß ISO/IEC11801 AMD2 (2010-04). Unter der Bezeichnung Patchkabel MP8 FS 500 Cat.6A S/FTP 4x2xAWG27/7 LSZH sind sie in verschiedenen Farben und Längen sowie Kabelabgängen lieferbar.