DataMatrix-Codes bewähren sich nach wie vor

Am Anfang war der 1D-, Bar- oder Strichcode. Er ist inzwischen auf jedem Handelsprodukt zu finden. Jeder Discounter oder Baumarkt nutzt daher Kassen-Scanner, um schnell und sicher die Kundschaft abzukassieren und das Warenwirtschaftssystem über den Verkauf zu informieren. Eine Weiterentwicklung ist der 2D- oder Matrix-Code, der mehr Informationen enthalten kann und dessen Lesbarkeit sicherer ist. Er wird z.B. bei Eintritts- oder Fahrkarten aber auch zur Organisation von Lagern eingesetzt. Die Fülle von Anwendungen nimmt hier weiterhin zu. Von allen Codes gibt es verschiedene Ausführungen. Beispielsweise ist der DataMatrix-Code einer von etwa drei Dutzend verschiedenen 2D-Codes, wenn auch der gängigste. Einen Überblick über die verschiedenen Codes liefert die \’2D-Code-Fibel\‘, die bei der Barcodat GmbH aus Dornstetten kostenlos erhältlich ist. RFID-Systeme bestehen aus Datenspeichern inkl. Antenne (Transponder), mit denen Objekte gekennzeichnet werden können, und einer meist stationären Schreib-/Leseeinheit. Über Radiowellen können Informationen auf die Transponder geschrieben oder von ihnen ausgelesen werden. Eine flexible Datenhandhabung ist hiermit möglich. Nachteilig sind der relativ zu Etiketten und Code-Scannern hohe Preis und eine geringe Kommunikationsreichweite. Zur Identifikation beliebig komplizierter Objekte eignet sich die Bildverarbeitung. Aus einem Digitalbild werden spezifische Informationen segmentiert und interpretiert. Beispiele sind die Erkennung oder Positionsbestimmung von Objekten sowie Nummernschild- aber auch Gesichtserkennung. Nachteile sind hier der hohe Entwicklungs- und Testaufwand, der zu hohen Preisen führt, sowie die eingeschränkte Prozesssicherheit bei sich ändernden Umgebungsbedingungen (z.B. bei Beleuchtungsschwankungen). Vorzüge von 2D-Codes Obwohl der Strichcode in den 80er- und die 2D-Codes in den 90er-Jahren entwickelt wurden, sind sie noch lange nicht \’in die Jahre gekommen\‘ und können sich gegen neue Technologien durchsetzen. Folgende Vorteile führen dazu: – hohe Datenkapazität (bis zu kompletten A4-Seiten oder Formularen) – geringer Platzbedarf – Verschlüsselung der Daten möglich – Fehlerkorrektur sichert Dateninhalte – weit verbreitet und akzeptiert – alle digitalisierbaren Daten können codiert werden – preiswert (Etiketten, Scanner, Drucker) – einfach zu handhaben Einfache Anwendungen In vielen Fällen kommen die Anwender selbst mit der Installation und Inbetriebnahme von Etiketten-Druckern und Scannern zurecht. Falls nicht: Barcodat hilft gerne. Aber was sind einfache Anwendungen und was beinhalten sie? Im einfachsten Fall wird ein kleiner Etikettendrucker benötigt sowie eine Rolle mit Etiketten. Die Software zur Erstellung eines Codes wird mit dem Drucker gratis ausgeliefert. Für aufwendigere Drucke mit grafischen Elementen kann eine separate Software bezogen werden. Die Etikettierung erfolgt dann meist per Hand. Lesegräte stehen heute in vielen Varianten zur Verfügung. Vom einfachen Handscanner bis zum komplexen mobilen Gerät gibt es für alle Ansprüche die richtige Wahl. Der Scanner arbeitet nicht anders als andere Eingabegeräte, z.B. eine Tastatur. Die Daten werden einfach per USB in das entsprechende Feld übertragen. Der Vorteil: Durch die automatisierte Eingabe ist ein Vertippen unmöglich. Barcodes sind sicher. Die berechnete theoretische Wahrscheinlichkeit einer Fehleingabe beträgt 0,00045%. Durch einen einfachen Barcode-Vergleich können fehlerhafte Lieferungen vermieden werden. Hierbei werden das Etikett des Artikels mit Kommissionierlisten oder Versandetiketten verglichen. Ein kleines mobiles Gerät zeigt dann an, ob die Inhalte übereinstimmen. Auch das Herausfiltern beispielsweise einer Chargennummer aus einem GS1-Code ist möglich. So wird gewährleistet, dass in der Umverpackung nur eine Charge ausgeliefert wird. Durch den automatisierten Vergleich wird die Qualitätssicherung realisiert. Es mag erstaunlich klingen, aber diese Anwendungen amortisieren sich meist innerhalb von 24 Stunden. Da in GS1-Codes noch weitere Informationen gespeichert werden können, ist die Sortierung nach verschiedenen Kriterien, wie beispielsweise Mindesthaltbarkeitsdatum, Produktionsdatum, Seriennummer usw. möglich. Diese Daten können extern auf einer Datenbank abgelegt werden, um eine lückenlose Rückverfolgung der Produkte zu gewährleisten. Viele Organisationen und Verbände haben inzwischen Richtlinien entwickelt, die Vorschläge zur genauen Realisierung der Rückverfolgung von Produkten empfehlen. Der meist verwendete Codetyp ist der Data Matrix. In ihm können die so festgelegten Strukturen abgelegt werden. Die Informationen stehen den Nutzern entweder sofort oder nach dem Abgleich mit der Datenbank zur Verfügung. Lösungen mit Systemintegration Besonders Lösungen im Bereich Logistik und Lagerverwaltung benötigen komplexere Ansätze. Auch hier ist von der einfachen Lösung bis zur umfangreichen WLAN-Anbindung alles möglich. Ein Warenwirtschaftssystem (ERP-System) lebt von der Aktualität seiner Daten. Ein exakter Wareneingang und -ausgang bilden die Grundlage jeder Warenwirtschaft. Die genaue und fehlerlose Eingabe der Artikel, Mengen und anderer relevanter Daten ermöglichen eine transparente Warenwirtschaft. Ein 2D-Code bietet eine fehlerfreie und weitestgehend automatisierte Möglichkeit, die Daten zu erfassen und dem ERP-System zur Verfügung zu stellen. Die Daten werden im einfachsten Fall mit einem Handscanner gescannt und direkt an das System übergeben. Komfortabler ist die Möglichkeit, die Daten gleich den entsprechenden Lagerplätzen zuzuordnen. Diese sind mit einem Code gekennzeichnet, sodass die Artikel-/Seriennummern und die Menge mit dem Lagerplatz \’verheiratet\‘ werden. Auch eine chaotische Lagerhaltung ist so möglich. Bei der Abbuchung werden die Artikeldaten wieder vom Lagerplatz \’geschieden\‘. Je nach Dringlichkeit der Aktualität der Bestände kann die Übertragung der Daten an das System in bestimmten Zyklen über eine Dockingstation erfolgen oder die Daten werden zeitgleich über WLAN an das System gesendet. Zum Einsatz kommen hier dann tragbare Computer, die über eine Windows-Oberfläche verfügen. Bei vielen Empfangspunkten in einem großen oder verbauten Gelände insbesondere im Freien wird ein WLAN-Controller genutzt, der vor der Datenübergabe prüft, ob das Gerät auch zur zugelassenen Infrastruktur gehört. Barcode-Lösungen dieser Größenordnung rechnen sich meist nach ca. sechs Monaten. Größere Lösungen mit viel Software innerhalb eines Jahres. Die Vorteile sind sehr umfangreich: – automatisierte, das heißt fehlerfreie Eingabe – erhebliche Zeitersparnis – Aktualität und Transparenz der Bestände – Nutzung der Daten für weitere Aufgabenstellungen (Rückverfolgung, Bestellwesen, Bestandskontrolle, Rechnungslegung, Garantieansprüche, Lebenszyklen, Wartungsintervalle usw.) – Einhaltung der Qualitätsparameter entsprechender Normen – Einhaltung zentraler Standards von Institutionen (z.B. EU) und Verbänden (VDA, ZVEI) – Optimierung logistischer Prozesse – Produktionssteuerung Die von Barcodat entwickelten Lösungen fahren grundsätzlich unter Unterdrückung des Windows-Desktops hoch. Dadurch ist gesichert, dass die Geräte nur für die entsprechende Applikation genutzt werden können. Durch den Einsatz weiterer Module wie Kommissionierung, Wegoptimierung, Bestandsprüfung oder Rechnungslegung und -prüfung kann das System ständig erweitert werden. Analyse der Aufgabenstellung Aus der Vielfalt der Barcode-Scanner, Etikettendrucker und Etiketten (Kleber, Material, Beständigkeit usw.) schlägt Barcodat die optimale Lösung für die jeweilige Aufgabe vor. Häufig werden über die kostenfreie Beratung hinaus gerne zusätzliche Leistungen in Anspruch genommen, z.B. Systemanbindungen (Herstellung der Kommunikation, Installation und Inbetriebnahme) sowie applikationsspezifische Softwarelösungen. Die Grundlagen der Lösung werden durch eine telefonische und eine Vorklärung vor Ort über das Ziel des Projekts gelegt. Die Betriebsabläufe werden analysiert und sind Voraussetzung für das Festlegen ihrer Verbesserung sowie das Erstellen eines Pflichtenheftes. Die Kosten-/Nutzen-Analyse dient der Abschätzung der zu erwartenden Ergebnisse und der dazu aufzuwendenden Mittel. Die für ein Funknetz nötigen Messungen der Örtlichkeiten werden durchgeführt und in einem Messprotokoll dokumentiert. Für jedes Projekt wird eine anwendungsspezifische Applikations-Software erstellt. Datenbanken werden angebunden oder Datenbanksysteme erstellt. Bei bereits vorhandenen Warenwirtschaftssystemen wird die Software dazu passend gemacht. Teams von Barcodat schulen die Mitarbeiter zu dieser Software vor Ort. Der planungssichere Einsatz und die Inbetriebnahme aller Komponenten wird durch die Installationsbetreuung gesichert. Die Testphase wird durch Barcodat betreut.