Die gegenwärtige Krise wird durch die Zahlen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA ) umrissen: Der Verband verkündete für den Auftragseingang im Dezember 2008 ein Minus von 40%, im Januar 2009 ein Minus von 42% und im Februar 2009 ein Minus von 49% im Vergleich zum Vorjahresergebnis. Infolgedessen schrumpft auch der Markt für fotoelektrische Sensoren. Das ergibt eine Studie auf dem Gebiet der Sensorik für Fabrikautomatisierung der ARC Advisory Group. Bild 1 zeigt den Gesamtmarkt in US-$, der ein starkes Negativwachstum für das Jahr 2009 aufweist. Im Jahr 2010 verhält sich der Markt wieder stabil und soll in etwa das Niveau des Boomjahres 2007 erreichen. \“Die Entwicklung wird stark von der Entwicklung im Bereich Maschinenbau und der Automobilindustrie beeinflusst, von denen der Markt für Sensoren stark abhängig ist\“, erklärt Florian Güldner von ARC. Und er fügt hizu: \“Die Wirtschaftskrise hat aus diesem Grund das Potenzial, die Marktstruktur komplett umzuwälzen. Wer am Ende Verlierer und wer Gewinner sein wird, ist gegenwärtig schwer zu sagen. Prinzipiell haben Firmen mit breiter Aufstellung, einem Fokus auf Prozessindustrien und einer gesunden Bilanz gute Chance aus dieser Krise als Gewinner herauszugehen.\“ Einzelne Produktmärkte Laut ARC gibt es auch in einem solchem Umfeld Strategien, die langfristigen Unternehmenserfolg sichern. Im Bezug auf Sensormärkte sei hier vor allem das Lösungsgeschäft zu nennen, bei dem Sensoranbieter letztendlich das Problem des Detektierens lösen, anstatt ein einzelnes Produkt zu liefern. Neben dem Lösungsgeschäft existieren einzelne Produktmärkte, die überproportional wachsen, beispielsweise Miniatursensoren. Neben diesen produkt- und geschäftsspezifischen Ansätzen sei das Wachstum in asiatischen Schwellenländern ein Faktor, der den Markt für fotoelektrische Sensorik nachhaltig stützt. Die steigende Nachfrage nach Sensorik in Schwellenländern geht nicht nur auf deren generell starkes Wachstum zurück, sondern auch auf die dort steigenden Löhne, durch die sich letztendlich eine stärkere Automatisierung der Produktion lohnt. Eine weitere Entwicklung, die auf den Sensormarkt zweierlei Auswirkung hat, seien steigende Rohstoffpreise. Zum einen erhöhen sich damit die Einkaufpreise für Sensorhersteller, die in der Vergangenheit anwachsende Kosten nicht in steigende Preise umsetzen konnten. Zum anderen werde damit auch eine zunehmende Automatisierung und Optimierung des automatisierten Prozesses rentabler, die eine steigende Penetration der Produktion mit Sensorik voraussetzt. Netzwerk-Technologien
Der Markt für Sensorik wird sich nachhaltig verändern
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