E³.series 2011: Mehr Effizienz im Engineering

Seit der Einführung des Tools für die funktionale Planung E³.Func­tional Design im Jahr 2010 wurde die Lösung weiterentwickelt, um die Skizzen in der Planungsphase schneller und einfacher erstellen zu können. Funktionsblöcke sind nun dynamisch, damit Anwender während der Bearbeitung Blöcke erstellen können, die sich zu einem späteren Zeitpunkt im Design-Prozess mit Bibliotheksteilen aktualisieren lassen. Der Designer muss keine Bibliotheksteile mehr definieren, sondern erstellt lediglich einen Entwurf und legt die Details später fest. Auch an Anzeige, Suche und Hervorhebungsfunktionen wurden Verbesserungen vorgenommen. So können Designer Änderungen und Ähnlichkeiten beim Verschieben und Platzieren von Komponenten im funktionalen Design besser erkennen. E³.panel, das E³.series-Modul für das Design von Schaltschränken und Bedienpanels, verfügt über verbesserte Funktionen für das Management von Design-Varianten. Damit können in einem Design völlig verschiedene Varianten-Panel-Layouts erstellt werden. Somit ist der Entwickler in der Lage, das Panel-Layout jeder Variante zu optimieren. Falls gewünscht können dazu jeweils Platten unterschiedlicher Größe, Schienen und Komponentenplatzierungen verwendet werden. Designs weisen keine unnötigen Leerräume für Komponenten anderer Varianten mehr auf, und das Routing kann zur Optimierung von Kabellängen und Herstellungskosten abweichen. Die Handhabung von Steckern zur Vereinfachung des Design-Prozesses wurde durch weitere Funktionen verbessert, z.B. die Unterstützung von Durchführungssteckern, konfigurierbaren Stecker und Stecker mit verschiedenen Anschlussseiten. So entsteht auch die flexible Möglichkeit, einem Steckerteil auf jeder Seite des Anschlusspunktes einen anderen Signalnamen zuzuweisen, miteinander verbundene Stecker automatisch auszuwählen und anhand von Prüfungen festzustellen, ob korrekte Stecker verwendet wurden. Die Benutzeroberfläche ist vollständig mit Windows 7 kompatibel und läuft nativ auf 32- und 64-Bit-Betriebssystemen. Signale lassen sich jetzt in Gruppen einteilen, sodass Anwender ihre Zeichnungenübersichtlicher gestalten können. Mithilfe des Klassifizierungssystems können Anwender Signale mit unterschiedlichen Bezeichnungen (z.B. verschiedene Masse-Signale) an einem gemeinsamen Punkt im Design verbinden.