Eigensichere Trennübertrager

Die Signale von Profibus DP-Feldgeräten können bei gleich hoher Bandbreite via Lichtwellenleiter über Distanzen von 2km oder mehr übertragen werden. Die eigensicheren Trennübertrager der Produktfamilie ISpac 9186 von R. Stahl ermöglichen dabei die problemlose Kommunikation zwischen explosionsgefährdetem und sicherem Bereich. Bei Bedarf gestatten die Geräte außerdem eine Vernetzung im Ring, um durch die redundante Route hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten. Probleme wie mangelhafter Potenzialausgleich, die bei Profibus-Kabeln mit Schirmerdung auftreten können, sind prinzipbedingt ausgeschlossen; auch für elektromagnetische Störungen durch Geräte in- und außerhalb des Netzes ist die Lichtwelle unempfindlich. Einschränkungen bestehen für Anwender im Wesentlichen nur durch Installationsvorgaben, etwa maxima­le Biegeradien der Leitungen, zulässige Dehnung oder Stauchung und gegebenenfalls durch den erforderlichen Explosionsschutz gegen Licht als Zündquelle. Dazu eignet sich vor allem die Schutzart optische Eigensicherheit (Ex op is). Die Geräte sind mit Schnittstellen für die Datenübertragung in den Schutzarten Ex i und Ex op is ausgeführt. Sowohl der elektrische RS485-Stecker als auch die LWL-Verbindung können also jederzeit unter Last – ohne die Laserdiode abzuschalten – gezogen und gesteckt werden. Die Diagnosefunktion analysiert permanent den Pegel des empfangenen optischen Signals und stellt ihn mittels LED-Leuchtband auf der Gerätefront dar. Erreicht der Empfangspegel einen kritischen Bereich, meldet ein Trennübertrager diesen Zustand zudem über einen potenzialfreien Kontakt. Ne­ben der Ausführung für Zone 1 sind auch Varianten für Zone 2 sowie für den sicheren Bereich erhältlich. Kombiniert mit dem Remote I/O-System IS1 von R. Stahl eröffnen die Trennübertrager durch die breite Unterstützung unterschiedlicher Busse (Profibus DP, Modbus, Hart RS485 und R. Stahl-Servicebus) neue Einsatzmöglichkeiten.