Dieser lässt sich in der Regel hinter dem Motor an die Welle anbauen. Hierzu wird bei Vollwellen- und Endhohlwellengebern die mechanische Verbindung zwischen Drehgeber und Motorwelle mittels eines Wellenadapters mit entsprechender Gewindebohrung hergestellt. Je nach Drehgeberausführung wird der Wellenadapter über eine flexible Doppelschlaufen-Kupplung oder direkt mit dem Drehgeber verbunden. Der Wellenadapter ist mit einem Sechskant versehen, so dass er problemlos mit einem Schraubenschlüssel in die Gewindebohrung der Motorwelle eingedreht werden kann. Für die preiswerte Modernisierung und den Service bietet Wachendorff Automation spezielle Anbaukits. Mit diesen Anbaukits sind Monteure vor Ort immer komplett ausgerüstet – Ausfall- oder Wartezeiten wegen fehlendem Material entfallen; das spart Zeit, Geld und Nerven. Denn diese Kits enthalten neben dem Endhohlwellendrehgeber oder dem Vollwellendrehgeber aus der WDGI58-Serie ein Set von fünf verschiedenen Wellenadaptern mit den wichtigsten Gewindedurchmessern (M8, M10, M12, M14, M16 und M20) sowie ein konfektioniertes, 15m langes Anschlusskabel. Im Anbaukit mit Vollwellendrehgeber ist zusätzlich ein Montagewinkel und eine Doppelschlaufenkupplung enthalten. Die Doppelschlaufenkupplung verbindet hohe Drehzahlfestigkeit und Drehsteife mit hervorragenden Ausgleichsfähigkeiten. Beim Anbaukit WDGAK100K mit Hohlwellendrehgeber (Direktmontage auf der Welle) wird ergänzend zum Hohlwellendrehgeber WDG 100K mit festem Wellendurchmesser 45mm, für unterschiedliche Wellendurchmesser ein Set von Reduzierhülsen mitgeliefert (42, 40, 38, 32, 30 und 25mm Durchmesser). Da die Reduzierhülsen aus Kunststoff sind, erhöht sich durch die isolierenden Eigenschaften gleichzeitig der Schutz gegen Wellenströme. Solche Wellenströme können zur Zerstörung der Kugellager im Drehgeber führen, wodurch ein Austausch erforderlich wird. Die passende Hülse wird einfach in die Hohlwelle des Drehgebers eingeschnappt und der Drehgeber über den Klemmring auf der Motorwelle fixiert. Das beiliegende Federblech wird am Antriebsgehäuse abgestützt und verhindert so ein Mitdrehen des Drehgebergehäuses. Bei den Ausgangsschaltungen HTL und TTL stehen bei den Sets im Standard die Impulszahlen 1024 I/U, 2048 I/U oder 4096 I/U bereit. Bei Sinus-Ausgangsschaltung sind 1024 I/U oder 2048 I/U im Standard verfügbar. Für führende Umrichterhersteller (Emotron, RST, Schindler MX, Control Techniques, KEB. Liftequip, Ziehl-Abegg, …) stehen auf Anfrage das Kabel bereits vorkonfektioniert mit einem Sub-D-Stecker und mit der herstellerspezifischen Pinbelegung zur Verfügung.
Ein Set für alle Fälle
Antriebsmotoren, die direkt angesteuert werden, arbeiten erst bei ihrer Nenndrehzahl optimal. Um trotzdem schon beim Anlauf ein passendes Drehmoment zu erzeugen, arbeitet man im Motor mit speziellen Schaltungen (z.B. Stern-Dreieck). Durch den Einsatz von Umrichtern kann das Drehmoment eines Antriebes schon im Anlauf und über einen größeren Drehzahlbereich besser genutzt werden. Damit auch ältere Motoren an einem Umrichter betrieben werden können, benötigt man zur Drehzahlermittlung einen inkrementalen Drehgeber.
Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KG
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