Einplatinen-Bildverarbeitungssystem

Die mvBlueLynx-M7 Module von Matrix Vision sind frei programmierbare Einplatinen-Bildverarbeitungssysteme. Sie besitzen einen 400MHz PowerPC-Prozessor, 512MByte DDR2-RAM Hauptspeicher, außerdem 64+8MByte Flash Speicher. Das 120x120mm große Modul bietet zwei 10/100/1.000MBit-LAN-Schnittstellen mit Unterstützung des GigE-Vision Standards. Zu den weiteren Schnittstellen gehören vier USB 2.0, ein miniPCI Typ III-Slot, eine Schnittstelle für SD/SDHC-Memorycards und ferner acht digitale Ein- und Ausgänge zur Steuerung von externer Peripherie wie Beleuchtungen. Unterschiedliche Belichtungs- und Beleuchtungssequenzen sind mit dem Hardware Real-Time Controller (HRTC) möglich. Als Sensoren werden CCD-Sensoren mit Auflösungen von 640×480 bis 1.600×1.200 Pixel und CMOS-Sensoren mit 1.280×1.024 Pixel jeweils in Farbe oder Grau angeboten. Die CMOS-Sensoren sind auch mit einer erhöhten Infrarot-Empfindlichkeit erhältlich. Die abgesetzten Sensorköpfe können mit gleichen oder unterschiedlichen Sensoren bestückt sein. Damit eignet sich das Modul z.B. für Anwendungen in der 3D-Messtechnik, der Verkehrsüberwachung oder als Bewegungssensor. Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz, das durch die Installation eigener oder frei verfügbarer Softwarepakete erweitert werden kann. Im Lieferumfang sind die Basisversion der Bildverarbeitungsbibliothek mvImpact sowie alle erforderlichen Tools für die Entwicklung auf Windows- und Linux-PCs enthalten.