Energie effizient genutzt: EcoStruxure eröffnet ganzheitlichen Ansatz für Energiemanagement

Aus der Sicht der Geologen leben wir derzeit im Erdgeschichtlichen Zeitalter des Holozän. Das begann vor etwa 11.000 Jahren mit dem Ende der letzten Eiszeit, des Pleistozän. Im Jahre 2002 erklärte der Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen, dass die Erde längst ein neues Zeitalter erreicht hat – das sogenannte Anthropozän. Die Menschheit habe die Erde so stark verändert, dass ein neues Erdzeitalter angemessen sei, sagt der Niederländer. Die Herausforderungen, die sich aus dem Klimawandel ergeben, sind gewaltig, ebenso die sich daraus ergebenden Kosten für die Weltökonomie. Schneider Electric stellt sich der Herausforderung Philippe Delorme, Executive Vice Presidend für Strategie und Innovation von Schneider Electric, erläuterte auf dem Kick-Off-Event in Paris dazu: \“Eine der zentralen Herausforderungen, um noch Schlimmeres zu verhindern, ist die Halbierung der CO2-Emmissionen bis zum Jahre 2030. Gleichzeitig wird der Energiebedarf insbesondere durch das hohe Wachstum der derzeitigen Schwellenländer um Faktor zwei wachsen – und dieses Wachstum seien ihr gutes Recht.\“ Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sei das Energiemanagement der Schlüssel. Für diese Anforderungen sieht sich Schneider Electric in einer einzigartigen Position als gobaler Spezialist im Energiemanagement. Die Aufgabe, der man sich laut Delorme stelle, heißt, Energie sicher, zuverlässig, effizient, produktiv und grün zu machen. Auch intern hat das Unternehmen sich der nachhaltigen Entwicklung auf die Fahnen geschrieben und beispielsweise die \’Clinton Climate Initiative\‘ unterzeichnnet und ist Partner der \’Alliance to save Energy\‘. EcoStruxure Bereits die einfache Messung des Energieverbrauchs habe Einsparungen von etwa 10% zufolge. Dies sei ein Erfahrungswert aus den zurückliegenden Projekten, z.B. in Rechenzentren. Wieviel mehr Energie kann man wohl mit einem ganzheitlichen Ansatz und der Umsetzung mittels eines abgestimmten Systems sparen? Diese Frage lag wohl auch EcoStruxure zugrunde. Denn mit dem Ziel des intelligenten Energiemanagements hat man bei Schneider Electric ein Portfolio entwickelt, das in der Familie EcoStruxure zusammengefasst ist. Darin sind sämtliche Komponenten von der Energieerzeugung bis zum Energieverbrauch enthalten. Was ist EcoStruxure? Hinter dem Begriff EcoStruxure verbirgt sich ein umfassendes System für das intelligente Energiemanagement in den Bereichen Energieerzeugung, Rechenzentren, Prozess- und Fertigung, Gebäudemanagement sowie der Sicherheitstechnik (Security). Den Vorteil dieses Gesamtsystems formuliert Aaron Davis, Chief Marketing Officer, so: \“Unternehmen gehen das Risiko ein, ihre Effizienzziele nicht zu erreichen, wenn sie versuchen, die Einsparmaßnahmen auf der Basis einzelner Komponenten und ohne durchgängiges Konzept zu realisieren. Indem wir unseren Kunden klare, übergreifende Lösungen für die wichtigen Bereiche und Anwendungen an die Hand geben, wollen wir ihnen helfen, Energieverschwendungen oder deren ineffiziente Nutzung sichtbar zu machen und zu beseitigen.\“ Unternehmen sind mit einer ganzen Reihe von Problemen im Bereich der Energieversorgung konfrontiert, die je nach geografischer Lage, Branche und weiterer Faktoren variieren. Dazu gehören beispielsweise Kapazitätsengpässe, Effizienzverluste aufgrund schlechten Systemdesigns, Mangel an Standardisierung sowie einem geringen Anteil an erneuerbaren Energien. Mit EcoStruxure hat Schneider Electric nun ein System im Portfolio, mit dem diese Probleme systematisch gelöst werden können. Es basiert dabei auf IP- und Webservices, was die einfache und individuelle Anpassung an die jeweiligen Anforderungen ermöglicht. \“Die Vision von Schneider Electric ist einfach – die integrierte Architektur weiterzuentwickeln und in Kundenprojekten anzuwenden, sodass Energie sicherer, zuverlässiger, effizienter, produktiver und grün wird. Was Kunden brauchen, sind verbindende Lösungen, die ein intelligentes Energiemanagement für alle Anwendungsbereiche ermöglicht\“, erklärte Davis weiter. Bis 2010 wird Schneider Electric Referenzarchitekturen sowie entsprechende Schulungen anbieten. Fazit Mit EcoStruxure hat Schneider Electric den Einstieg in das intelligente Energiemanagement vollzogen, das einen möglichst umfangreichen Ansatz verfolgt. Dazu gehören neben der Energieeffizienz auch deren zuverlässige Verfügbarkeit, Qualität und Kosten. (kbn) Kasten: Schneider behauptet sich trotz Krise