Energie und Rohstoffe als Kernthemen Hohe Erwartungen an die Achema

Die stabil optimistischen Prognosen für die chemische Industrie und den Anlagenbau wecken hohe Erwartungen im Bezug auf die Achema. Kernthemen der diesjährigen Veranstaltung sind Energie und Rohstoffe. Annähernd 4.000 Aussteller aus 50 Ländern erwarten auf 140.000m² Netto-Ausstellungsfläche auf 15 Hallenebenen mehr als 140.000 Besucher. Die Achema findet im Dreijahresturnus in Frankfurt am Main statt und gilt als globaler Treffpunkt für Technologieentwickler, Anbieter und Anwender aus dem Bereich chemische Technik und Biotechnologie. Die weltweite Leitmesse für die Prozessindustrie will den gesamten Querschnitt der Prozesstechnik unter einem Dach bieten und das \’Who is who\‘ der Branche in der Mainmetropole zusammenbringen. Die Zielgruppen reichen dabei von der chemischen Industrie über die Pharmabranche bis hin zur Nahrungsmittel- und Agrarindustrie und Biotechnologie sowie dem Energiesektor und der Werkstofftechnik. Energie und Rohstoffe im Mittelpunkt Bestimmende Themen der Achema 2012 sind Energie und Rohstoffe. Neue Energiespeichertechnologien, aber auch besonders sparsame Anlagen sind für die enrgieintensive chemische Industrie von großem Interesse. Die zunehmende Nutzung nachwachsender Rohstoffe und der Einsatz biotechnologischer Verfahren führen zu neuen Anforderungen an Ausrüstung und Technologie. Die Messe will diese Trendthemen angehen und in den Mittelpunkt vieler Präsentationen und Veranstaltungen stellen. Dem Thema \’Innovative Energieträger- und Speicher\‘ widmet der Veranstalter eine Sonderschau. Internationaler denn je Mit einem Auslandsausstelleranteil von 50% belegt die Achema auch in diesem Jahr ihre internationale Ausrichtung und auch die Internationalisierung der gesamten Branche. Bei der Länderbeteiligung können die Veranstalter zweitstellige Zuwachsraten aus den Ländern China und Indien, mit mehr als 100 Ausstellern, vorweisen. Auch aus Ländern wie Südkorea, Taiwan, der Türkei sowie Polen und Tschechien werden deutlich mehr Aussteller als in den vergangenen Jahren vertreten sein. Sonderveranstaltungen, Präsentationen und Kongress Auch 2012 bietet der Kongress mit mehr als 900 geplanten Vorträgen ein facettenreiches Programm, das die ganze Vielfalt der Prozesstechnik widerspiegeln soll. Die Bioökonomie soll auch diese Veranstaltung maßgeblich prägen. Vier parallele Vortragsreihen geben einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse, Entwicklungen und politische sowie regulatorische Aspekte der biobasierten Wirtschaft. In der zweitägigen Vortragsreihe \’European Innovation Partnership: From knowledge via demonstration to products and markets\‘ werden beispielsweise Vertreter der Industrie und Mitglieder der EU-Kommission Erfahrungen, Ergebnisse und Ziele zur Bioökonomie vorstellen und mit den Besuchern diskutieren. Mit der \’BiobasedWorld at Achema\‘ soll die Bioökonomie eine Plattform, wo sich Politik, Industrie und Forschung begegnen, erhalten. Im Rahmen der \’BiobasedWorld\‘ werden u.a. Technologietransfer-Tage stattfinden. Ein Accelerator Forum des europäischen Projekts \’Biochem\‘ soll besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen den Markteintritt mit biotechnologischen Lösungen erleichtern. Eine erstmals eingerichtete Partnering-Plattform erlaubt Ausstellern und Besuchern bereits im Vorfeld der Veranstaltung das gezielte Finden möglicher Kooperationspartner. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Gast- und Partnerveranstaltungen und Podiumsdiskussionen runden das Begleitprogramm ab. Unter dem Titel \’Automation im Dialog\‘ bieten beispielsweise Namur, ARC Advisory Group und ZVEI ein gemeinsames Diskussionsforum für Hersteller, Anwender, Consultants und Behörden an. Fazit Die 30. Achema hat viel zu bieten. Um Sie auf das Messe-Highlight einzustimmen, haben wir in unserem Sonderheft zur Messe spannende Fachartikel und innovative Produktneuheiten zahlreicher Achema-Ausstellern zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren und freuen Sie sich auf Ihren Besuch in Frankfurt am Main. Auch wir vom SPS-MAGAZIN werden selbstverständlich in den Messehallen unterwegs sein und die interessantesten Trends aufspüren. (ssp)