Motion Control – neu integriert
Speed7 Studio erschließt eine neue hocheffiziente Art der Antriebskonfiguration. Das Motion-Control-Konzept von Vipa stellt dabei die Automatisierungsaufgabe in den Mittelpunkt. Mit der Motion-Control-Bibliothek nach internationalem Standard und gekoppelt mit der Step7-Programmierung können Maschinenfunktionen auch ohne spezielle Systemkenntnisse projektiert werden. Dies führt zu einer erheblichen Reduktion der Komplexität und verringert den Entwicklungsaufwand, denn spezielle Antriebs-, Feldbus-, und Kommunikationsprogrammierungen werden für Motion-Control-Applikationen nun nicht mehr gebraucht. Zudem sind die Vorteile der Vipa-SPSen und der Yaskawa-Antriebswelt wie Sigma5, Sigma7, V1000 und virtuelle Positionier- und Drehzahlachsen ist nun in einem Framework zuhause. Für Multiachsanwendungen steht der neu entwickelte Kurvenscheibeneditor zur Verfügung. Damit können die Bewegungsgesetze der VDI2143 für die elektronische Kurvenscheibe grafisch entworfen werden. Komplexe Bewegungen werden dafür in einzelne Bewegungsabschnitte unterteilt, deren Übergänge ruckfrei realisiert werden. Mechanische Kurvenscheiben können so exakt nachgebildet und einfach weiterentwickelt werden. Das reduziert den mechanischen Verschleiß und erhöht die Verfügbarkeit der Maschine. Durch die hoch performante Taktsynchronität können die Motion-Achsen passend und exakt positioniert werden.
Visualisierung
Zwei Visualisierungsoptionen lassen dem Anwender bei Speed7 die freie Wahl: Die webbasierte Variante mit vektororientierter Grafik bietet einen einfachen und standortunabhängigen Zugriff auf Maschinen und Anlagen über Panel, Laptop, Smartphone und Tablet-PC – und das unabhängig von der Runtime. Die zweite Variante eröffnet die Möglichkeit, umfangreiche Visualisierungen über die Scada-Schnittstelle umzusetzen. Durch den gemeinsamen Variablenhaushalt lassen sich mit der Engineering-Umgebung von Vipa alle Projektvariablen ohne Schnittstellenverluste für die Visualisierung verwenden.
Test & Diagnose
Umfangreiche Test- und Diagnose-Funktionen für Profinet, Profibus und Ethercat führen zu einer effizienten und zielführenden Fehlersuche im Speed7 Studio. Das automatische Einlesen von angeschlossener Ethercat-Hardware, die schnelle und übersichtliche Projektierung und Parametrierung sowie die komplette Netzwerk-Diagnose erleichtern den Einstieg in Ethercat. Mit den integrierten SPS- und HMI-Simulationen kann der Anwender bereits im Vorfeld komplexe Anlagen übersichtlich und strukturiert testen. Zeit und Risiko für die Inbetriebnahme vor Ort werden reduziert. Durch die neu entwickelten Echtzeitaufzeichnungen von Datenpunkten aus der SPS wird die Fehlersuche vereinfacht. Selbst sporadisch auftretende Fehler können jetzt lokalisiert werden.
















