Auf der diesjährigen Hannover Messe präsentierte die Engerwitzdorfer E+E Elektronik GmbH gleich zwei neue Messumformer: den EE37 für hochfeuchte Anwendungen und den EE38 für die Ermittlung des Feuchtegehalts in Öl. \’Nicht jeder Feuchte- und Temperaturmessumformer kann in kondensierender Umgebung messen, weil sich da schnell ein Beschlag bildet. Wir arbeiten mit einer speziellen Technologie, bei der sich der Sensor selber immer wieder ausheizt. Das heißt, der wird so lange beheizt betrieben bis – falls es eine Betauung gegeben hat – die Kondensation weg ist oder bis – falls es eine chemische Verunreinigung gegeben hat – diese chemische Verunreinigung quasi weggebrannt ist und dann misst er wieder ordentlich\‘, erklärt Marketing Manager Werner Hentscholek. Ein typisches Einsatzgebiet für den EE37 sind Druckluftleitungen. Diese neigen nämlich erfahrungsgemäß von Zeit zu Zeit dazu, innen einen Beschlag anzusetzen. Eine Angewohnheit, die die Funktionstüchtigkeit der durch Druckluft betriebenen Geräte unter Umständen empfindlich stören kann. Mit der zweiten Neuheit, dem EE38, sprechen die Oberösterreicher u.a. Umspannwerke und andere Besitzer von Großtransformatoren an. \’In einem Transformator wird zwischen den Spulen mit Öl isoliert. Würde dieses zu nass werden, bestünde durch die elektrische Leitfähigkeit von Wasser die Gefahr, dass es zu einem Durchschlag kommt. Das bedeutet, ich muss den Feuchtegehalt des Transformatoröls überwachen, damit weder der Transformator noch das Stromnetz zusammenbrechen\‘, schildert Hentscholek. Mit dem EE37 wollen die Engerwitzdorfer, die sich mit ihren Produkten meist in Nischen bewegen, wieder einmal ein breites Publikum ansprechen: Schließlich wird Druckluft in vielen verschiedenen Sparten als antreibende Kraft eingesetzt. \’In einem Nischenmarkt macht man zwar in der Regel keine großen Umsatzsprünge, aber wir befinden uns in der glücklichen Position, dass der Umsatz eigentlich kontinuierlich steigt. Früher haben wir nur wenige Produkte gehabt und waren hauptsächlich auf Großkunden angewiesen, mittlerweile haben wir eine breite Produktpalette von Messgeräten für Feuchte, Taupunkt, Strömung, CO2 etc. für viele verschiedene Industriesegmente. Das ist eine Entwicklung, die uns sehr gut gefällt\‘, gesteht der Marketing Manager von E+E. Im Vorjahr erwirtschafteten die Oberösterreicher rund 18,7Mio Euro Umsatz, wobei die Exportquote mittlerweile 97% beträgt. Die meisten Produkte made in Engerwitzdorf landen zwar nach wie vor in Deutschland, aber auch andere interessante Absatzmärkte wie Italien, Frankreich, Großbritannien sowie China und die USA ziehen laut Hentscholek immer mehr an.
Erfolgreicher Nischenanbieter
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