Der Anybus Communicator ist ein intelligenter Protokollkonverter. Er setzt beliebige serielle Protokolle auf Feldbus- oder Industrial-Ethernet-Protokolle um. Hardwareseitig erfolgt die Verbindung zwischen Feldgerät und Communicator über eine serielle RS232- oder RS485-Schnittstelle. Die Anpassung an das jeweils verwendete Protokoll der seriellen Geräteschnittstelle erfolgt mit dem zum Communicator gehörenden Konfigurationsprogramm. Typische Anwendungsbeispiele sind Barcode-, Data-Matrix- oder RFID-Scanner, Wägeterminals, intelligente Sensoren, Frequenzumrichter und Energiemessgeräte. Alle Feldgeräte mit serieller Schnittstelle können so ohne Re-Design in Feldbusse wie Profibus, CANopen, Devicenet oder Industrial-Ethernet-Netze mit Profinet- oder Ethernet/IP-Protokoll integriert werden. Dazu sind weder aufwendige Engineering-Arbeiten noch Hardware- oder Softwareänderungen erforderlich. 31 auf einen Streich Der Anybus Communicator ist ein Stand-alone-Gerät für die Hutschienenmontage. Er hat Abmessungen von 125x75x27mm (HxTxB) und kann bei Bedarf direkt im Feld montiert werden. Zum Betrieb genügt eine 24V/200mA-Spannungsversorgung. Auf der Feldbusseite agiert der Communicator als Slave. An der seriellen RS-Schnittstelle übernimmt er die Master-Funktion und unterstützt Baudraten von 1.200Bit/s bis zu 57kBit/s. Bei Feldgeräten mit RS232- oder RS422-Schnittstelle arbeitet der Communicator im Punkt-zu-Punkt-Betrieb. Es wird also für jedes Feldgerät ein eigener Communicator benötigt. Unterstützt das Feldgerät eine busfähige RS485-Schnittstelle, kann der Communicator im Mehrpunktbetrieb arbeiten und gleichzeitig bis zu 31 serielle Geräte mit dem jeweils gewünschten Feldbus verbinden. Anpassung an Protokolle Standardmäßig unterstützt die serielle Schnittstelle des Communicators das Modbus-Protokoll. Zur Anpassung an beliebige andere Protokolle steht ein Windows-basiertes Konfigurationstool zur Verfügung. Über die Bedienoberfläche wird der Communicator Schritt für Schritt an Struktur und Ablauf anwenderspezifischer Protokolle angepasst. Nachdem dieser Teach-In-Vorgang fertiggestellt ist, werden die neuen Konfigurationsdaten vom PC über die Diagnose-Schnittstelle in den Communicator geladen. Danach verhält sich der Communicator auf der seriellen Seite gemäß den anwenderspezifischen Vorgaben. Während des laufenden Betriebs kann das Konfigurationstool mit der Diagnose-Schnittstelle des Communicators verbunden werden, um den Umsetzvorgang zu kontrollieren und bei Bedarf zu optimieren. Darüber hinaus zeigen die Status-LEDs des Communicators den jeweiligen Feldbuszustand an. Leichter Feldbuswechsel Für jedes der verschiedenen Feldbussysteme gibt es einen eigenen Communicator. Alle stellen dieselbe Funktionalität bereit und ermöglichen so die gegenseitige Austauschbarkeit. Eine einmal erstellte Konfiguration für Feldbus X kann unverändert in den Communicator für Feldbus Y geladen werden. Das Protokoll der seriellen Schnittstelle und die Abbildung der Daten bleiben identisch. Die Anpassung eines Feldgerätes an einen anderen Bus erfolgt ohne Zusatzaufwand einfach durch Austausch des Communicators. Für Gerätehersteller bietet der Communicator eine Möglichkeit, ältere Geräte ohne Veränderungen der Gerätehard- oder -software in moderne industrielle Netzwerke zu integrieren. Für Anlagenbetreiber wird es nun möglich, Messwerte und Signalzustände aus älteren Anlagenteilen ohne Veränderungen der Anlagen in übergeordnete Busse einzubinden.
Externer Busanschluss für Feldgeräte
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