Fernwartung
Die neuen Adapter- und Treiber-Versionen sind für die Fernwartung über LAN und Internet optimiert. Die aufgezeigten Einsatzmöglichkeiten sind nicht nur direkt am Arbeitsplatz möglich, sondern auch weltweit über IP-basierte Fernverbindungen. Hier kommt das Konzept der NetLink-Geräte zum Tragen. Die MPI-, Profibus- und PPI-Daten werden mit dem Treiber Accon-S7-Net in IP-Pakete gewandelt und die NetLink-Geräte an der Anlage wandeln die Daten wieder zurück. Bei NetLink-basierten Fernwartungslösungen sind neben den Steuerungen auch die Peripheriegeräte erreichbar. Das ermöglicht eine umfassende Ferndiagnose und – auch im Vergleich zu Modem-basierten Fernwartungslösungen – die Anlagenstillstandszeiten weiter zu reduzieren. Anlagenseitig ist eine Anbindung an das Netzwerk oder ein Breitband-Internetzugang wie DSL erforderlich. Wenn der an der Anlage eingesetzte Router NAPT-fähig (Network Address Port Translation) ist, können an jedem Router auch mehrere NetLink-Geräte gleichzeitig eingesetzt werden (Bild 3). NAPT ermöglicht im Gegensatz zu NAT (Network Address Translation) neben der Umsetzung der IP-Adressen auch eine Umsetzung der Port-Nummern. Aus Sicherheitsgründen sollte für Internet-Fernwartung nur mit gesicherten VPN-Verbindungen (Virtual Private Network) gearbeitet werden. Falls an der Anlage nur ein Telefonanschluss verfügbar ist, kann die IP-basierte Fernwartung in Verbindung mit einem Einwahlrouter erfolgen (Bild 4). Die Einwahlrouter sind kompakte Geräte. Sie bestehen aus einem Vier-Port-Switch, einem Router und einem ISDN-Terminal-Adapter oder alternativ einem 56k-Analogmodem. Per Firmware-Update kann jeder Anwender die eingesetzten Adapter Accon-Netlink-Pro auf die Version 1.40 aktualisieren und hat dann alle neuen Funktionen zur Verfügung.
















