Flexible Netzwerksysteme für FP-Sigma und FP2

Panasonic setzt mit seiner Entwicklung in der Feldbustechnik nach eigenen Angaben auf flexible und kostengünstige Netzwerkanschaltungen. Mit dem modularen Baukastenprinzip der Anschaltbaugruppen ist diese Lösung flexibel. Kern des Systems sind die steckbaren Feldbus-Module, die je nach Aufgabenstellung in die jeweils gleichen FP-Sigma oder FP2-Erweiterungsmodule eingeführt werden. Damit kann, je nach Anforderung an die Maschinenapplikation, das Feldbusmodul getauscht werden, ohne die SPS-Hardware verändern zu müssen. Die FP-Sigma FNS-Module werden an den parallelen (linken) Systembus der CPU angeschlossen. Damit können bis zu vier unterschiedliche Feldbusanbindungen pro SPS realisiert werden. Bei der Steuerungsserie FP2 ist die Anzahl der FNS-Module lediglich durch die Summe der maximal steckbaren Erweiterungsmodule pro Baugruppenträger begrenzt. So ist es beispielsweise möglich, durch mehrere FNS-Module ein Bus-Gateway zwischen zwei oder mehreren Feldbussen zu realisieren. Zur Parametrierung der Netzwerk-Slave-Module stehen fertige Funktionsbausteine zur Verwendung im Programmiersystem FPWIN Pro zur Verfügung. Durch eine Onlinehilfe und Programmbeispiele wird die Software Entwicklungszeit verkürzt. Die Feldbusmodule stehen für Profibus, CANopen und DeviceNet zur Verfügung. Weitere Busanschaltungen sind in Planung.