Getriebeendschalter

Getriebeendschalter setzt man in Windkraftanlagen im Bereich der Azimutverstellung ein, um eine Kabelverdrillung zu verhindern. Die Rotation der Gondel wird überwacht und im Bedarfsfall die Bewegung nach einer Richtung blockiert, womit sich der Abriss der herunterhängenden Kabel im Turm verhindern lässt. Deswegen spricht man oft von der Bezeichnung Kabelverdrillschalter. Im Bereich der Pitchverstellung ist eine genaue Positionsüberwachung der Stellung der Flügel möglich. Möglich ist dies in der Regel durch den Einbau von hochauflösenden Drehgebern oder Potentiometern. Der Getriebeendschalter wird meist mit dem Zahnkranz der Gondel bzw. der Flügel über ein speziell angefertigtes Antriebsritzel verbunden. Dem Anwender soll das Vorteile im Gegensatz zu anderen technischen Lösungen bringen: Die Endlagen werden durch die Schaltkontakte des Nockenschaltwerkes abgesichert. Zusätzlich zur Endlagenbegrenzung ist eine genaue Positionsbestimmung über das Auswerten der Drehgeber- oder Potentiometersignale möglich. Somit werden wichtige Funktionen in einem Gehäuse zusammengefasst. Die Schutzart von IP 65 und Ausführungen bis -40°C lässt den Einsatz auch unter den widrigsten Bedingungen zu. Halle 1, Stand E 11