GigE-Technologie: 3D Robot Vision mit nur einer Kamera

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Automobilproduktion tragen Bildverarbeitungssysteme dazu bei, die Produktivität zu erhöhen. Dabei hat sich die 3D/6D-Robot-Vision-Technologie von Isra Vision, die die Positionsmessung in sechs Freiheitsgraden mit nur einer Kamera ermöglicht, als Alternative für die 3D-Roboterführung und die 3D-Messtechnik etabliert, z.B. beim Beladen der Presse und beim Entladen komplexer Bauteile aus Rack, Gitterboxen, Paletten und Blistern. Vielfalt effizient beherrschen Die Mono3D-Systeme sorgen u.a. dafür, die wachsende Teilevielfalt im Automobilbau sicher zu beherrschen und wirtschaftliche Lösungen für Roboteranwendungen zu realisieren. Mit nur einer Kamera wird die 3D/6D-Lageerkennung auch komplexer Bauteile bei nur einer Bildaufnahme an einer Position möglich. Dafür reichen minimal drei Objektmerkmale aus. So lassen sich bei hohen Zykluszeiten 3D-Positionsdaten sowohl in Einzelzellen als auch in kompletten Fertigungsstraßen generieren. Zusätzliche Messmerkmale erhöhen die Genauigkeit. Vereinfachte Netzwerkanbindung Das Mono3D-System steht nun auch auf Basis von GigE zur Verfügung. Aufgrund des Einsatzes der Gigabit-Ethernet-Technik konnte der Anbieter die Leistungsmerkmale erhöhen. Für die nötige Rechenpower sorgen kompakte Embedded-PCs. Die Netzwerkfähigkeit ermöglicht es, mehrere Kameras innerhalb eines Systems zu betreiben. Durch die Nutzung des auf Ethernet TCP/IP basierenden Standards lassen sich die Kameras einfach an vorhandene Netzwerksysteme anschließen. Dabei werden Datenraten bis zu 1.000MBit/s unterstützt. Auch die Reichweite erhöht sich. Selbst die Roboter kommunizieren über das Netzwerk mit den Bildverarbeitungssystemen. Somit erfolgt die Beauftragung und die Ergebnisübertragung an den Roboter direkt über Gigabit Ethernet. Aufgrund ihrer kompakten Bauweise und des einfachen Datenaustauschs im Netzwerk ist die Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Mono3D Systeme höher als z.B. die von Smart Kameras – bei kurzen Auswertezeiten. Und die Systeme erschließen immer mehr Anwendungsbereiche. Der Inbetriebnahmeaufwand ist gering, die Systemkomplexität niedrig. Auch bei wenig Raumangebot lassen sich die Systeme in die vorhandene Produktionsumgebung integrieren.