Visualisierung lizenzkostenfrei integriert

Mit den Programmiersprachen lassen sich eventorientierte Prozesse und komplexe Regelalgorithmen, aber auch einfache E/A-Verknüpfungen leicht realisieren. Ein weiterer Vorteil einer Hochsprachenlösung liegt darin, dass eventuell vorhandene Bedienoberflächen lizenzkostenfrei mit generiert werden können. Wird auf Standards wie Ethernet aufgesetzt, hat ein Hochsprachensystem noch einen weiteren Vorteil. Viele Programme, Funktionen und Protokolle sind als frei verfügbarer Quell-Code kostenfrei erhältlich. Damit muss nicht jede Funktion neu entwickelt werden. Eine Integration in überlagerte Systeme, wie beispielsweise ein direkter Datenbankzugriff, ist einfach und ohne Umwege möglich. Noch weiter führt der Open-Source-Gedanke. Dabei wird Software zur Nutzung freigegeben, damit sie sich schneller und stärker verbreitet und dadurch stabiler und besser wird. Auch dieses Konzept kommt langsam in der Automatisierungswelt an. All dies macht deutlich, wie oft Hochsprachenlösungen von den Entwicklungen aus der Informationstechnik profitierten und wie eng sie mit der dortigen Entwicklung verzahnt sind. Es zeigt sich aber auch, welcher Aufwand in der stetigen Systempflege eines Hochsprachensystems liegt.

Hochsprachen ja – spezifisches Know-how nein

Wollen die Maschinenbauer auch künftig von der Weiterentwicklung bei Hard- und Software profitieren, wollen sie Flexibilität bei der Programmierung nicht missen, und wollen oder können sie sich mit der großen Vielfalt an Lösungskombinationen nicht beschäftigen – dann ist noch eine weitere Variante interessant. Eine abgestimmte Hardware-Plattform mit Betriebssystem, Ethernet on Board sowie einer leistungsfähigen und dennoch einfach zu bedienenden Anwenderschnittstelle zu Ein- und Ausgangsperipherie. Die Rechenleistung einer solchen Plattform muss skalierbar sein. Die E/A-Peripherie muss flexibel erweitert werden können, und die Applikations-Schnittstelle muss die Programmerstellung stark vereinfachen (Bild 4).

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IO-Link hat deutlich mehr zu bieten als die bekannten Vorzüge. Dieser Fachartikel zeigt mit Beispielen aus der Praxis, wie Anwender sämtliche Vorteile der digitalen Schnittstelle nutzen. Das funktioniert ohne grossen Trainingsaufwand: Selbst Einsteiger ohne Vorkenntnisse können dank kostenfreiem Baumer How-to-Tutorial IO-Link Geräte schon nach 80 Minuten in die SPS integrieren. ‣ weiterlesen

Ausgereifte Plattform mit langer Laufzeit

Eine Gerätefamilie, die viele dieser Anforderungen in sich vereinigt, ist die neue Hochsprachen-Controller-Familie von Phoenix Contact. Damit werden Eigenschaften wie eine hohe Flexibilität und Systemstabilität in einem Gehäuse vereinigt. Eine einfache Applikations-Schnittstelle kapselt kompatibel Funktionen auch über die verschiedenen Leistungsklassen der Plattform. So kann sich der Programmierer auf die Applikation konzentrieren und muss sich z.B. nicht um direkte Hardware-Zugriffe und Kommunikationsfragen kümmern. Kasten:

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