Ident Control System mit CC-Link-Schnittstelle

In modernen Produktionsanlagen müssen effizient und flexibel viele Produktvarianten gefertigt werden können. Gleichzeitig muss jeder Prozess automatisch ablaufen und nach oben hin transparent in eine Leitebene abgebildet werden. Für diese Funktionalität stehen z.B. Radio-Frequency-Identification-Systeme (RFID) an erster Stelle der Informationskette. Modular aufgebaute RFID-Systeme wie das Ident Control System eignen sich hierzu gut. Sie können überall installiert werden und decken alle RFID-Frequenzen ab. Das Ident-System von Pepperl+Fuchs bietet dem Anwender Modularität, die direkte Inbetriebnahme am Gerät und die Unterstützung der gängigen RFID-Frequenzen. Damit lassen sich viele RFID Applikationen perfekt abdecken. Die Ident Control Compact erhöht die Granularität des Systems mit einer Lösung für nur eine oder zwei Lesestellen. Das Ident Control-System lässt sich weltweit einsetzen, da es über die gängigen Schnittstellen Profibus, Profinet, Devicenet, Interbus, eine serielle Anbindung und ganz neu über eine CC-Link Schnittstelle verfügt. Alle Auswerteeinheiten besitzen ein Metallgehäuse, sind in Schutzart IP67 ausgeführt, sind komplett steckbar und bieten gute EMV-Eigenschaften. Dem Anwender stehen sehr viele verschiedene Lesekopfbauformen zur Verfügung: zylinderförmige Gehäusen mit nur 18mm Durchmesser, 10mm flach aufbauende Leseköpfe für die Montage auf Metall bis hin zu großen Lesestellen für große Reichweiten. Ident Control Compact spricht nun auch CC-Link Die neue Variante in der Ident Control Familie kann nach Version V2.0 über die CC-Link Schnittstelle kommunizieren. Für die Integration in ältere Systeme haben die Entwickler darauf geachtet, dass das System rückwärtskompatibel ist. Daher überstützt das Gerät auch die ältere Version V1.1. Zur Parametrierung befindet sich auf der Rückseite ein Drehwahlschalter. Darüber lassen sich die Adressen von 1 bis 64, Datenraten bis 64Mbps, die CC-Link-Version und die Größe des über CC-Link abgebildete Datenbereich einstellen. Dabei arbeiten die beiden RFID-Kanäle unabhängig und parallel durch getrennte RX/RY-Eingänge in der SPS. Um den Anschluss zu vereinfachen, bietet der Hersteller auch die notwendigen Funktionsbausteine für die Mitsubishi Q Baureihe an. Über einen zusätzlichen M8-Steckanschluss kann der Anwender jederzeit im laufenden Betrieb Diagnosedaten abrufen. Dazu gibt es Diagnoseport eine serielle Schnittstelle, die sich einfach an einen PC anschließen lässt. Das Ident Control RFID-System erfüllt den neuesten Stand des CC-Link Conformance Tests, was kürzlich durch die CLPA bestätigt wurde. RFID-Lesekopf für die Fördertechnik Der RFID-Lesekopf mit 50cm Länge baut flach und kann einfach in Fördertechnikanlagen integriert werden. Er passt zwischen zwei Fördertechnikbänder oder auch zwischen die Rollen von Rollenförderanlagen. Durch seine große Länge können Toleranzen in der Position der Transponder leicht ausgeglichen werden. Dies ist z.B. bei Behältern unterschiedlicher Größe auf einer Förderstrecke typisch der Fall. Eine andere Anwendung desselben Lesekopfes ist die High-Speed-Lösung. Durch die Montage entlang der Förderstrecke kann bei definierter Lage des Transponders dieser über eine lange Strecke und damit über eine lange Zeit gelesen werden. Dadurch können aus dem Transponder Daten gelesen werden, auch wenn dieser mit 10m/s an der Lesestelle vorbei rast. Kasten: Merkmale des RFID-Systems im Überblick – Ident Control System ist modular und flexibel – CC-Link V2.0 Schnittstelle für Ident Control Compact – Der 50cm lange Lesekopf F97 löst heutige Probleme in der Fördertechnik – Modularität und Offenheit bieten langfristige Investitionssicherheit