Identifikations- und Sensoriklösungen für den Ex-Bereich

Turck hat während der Achema Lösungen für explosionsgeschützte Anlagenbereiche vorgestellt, z.B. ein komplettes RFID-System (BL ident) für den Ex-Bereich, das auf den BL20-Feldbusstationen basiert. Zur Identifikationslösung zählen auch die ersten eigensicheren Datenträger, die zahlreiche Anwendungsgebiete bis hin zum Einsatz in Zone 1 eröffnen – von der Kupplungsüberwachung an Schlauchbahnhöfen mittels passiver Datenträger über die dauerhafte Kennzeichnung proprietärer Anlagenbauteile bis hin zur Preventive Maintenance von Bohrgestängen oder Pipelines. Neben den BL-ident-Komponenten stand das Programm an Namur-Sensoren im Vordergrund: Alle induktiven, kapazitiven und Magnetfeldsensoren mit Standard-Namur-Ausgang sind bis Staub-Zone 20 und Gas-Zone 1 zugelassen, viele auch bis in Zone 0. Alle genannten Sensoren sind zudem für sicherheitsgerichtete Anwendungen bis SIL2 nach IEC61508 zugelassen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Sensoren mit dem TC-Klemmenraumkonzept und erweitertem Temperaturbereich von -40 bis 100°C in Schutzart IP68/IP69k an.