Trends in der Antriebstechnik zeigen sich schon seit ein paar Jahren deutlich. So ist z.B. eine Entwicklung, Energie einzusparen. Ein anderer Trend zeichnet sich aus den Anforderungen der Logistikbranche ab: Hier benötigt die Förder- und Transporttechnik vermehrt kleine, kompakte, dezentrale Antriebslösungen.
Motorbaukasten
Diese und weitere Trends wurden im DR-Motorbaukasten zusammengeführt und bewertet. Das Movimot wird es weiterhin geben. Die aktuelle Generation ist laut Hersteller kompatibel zu den bisherigen Geräten und lässt sich auch an den bisherigen Motoren der Baureihe DT/DV einsetzen. Die heute bekannten Forderungen zu Wirkungsgraden (Standard, High, Premium) wurden in dem DR-Motorbaukasten integriert, optional mit Rotoren mit Kupferkäfig der zweiten Generation. Der Bremsenbaukasten bietet die Auswahl zwischen zwei bis drei Bremsengrößen für jeden Motor. Außerdem wird der An- und Abbau der Bremse der Generation BE ab der Baugröße 90 der DR-Motoren vereinfacht. Dazu sind die Bremsen auf einer Reibplatte aufgebaut und können laut Unternehmen leicht demontiert werden.
Geschwindigkeitsbestimmung
Für viele Aufgaben ist eine einfache Positions- oder Geschwindigkeitsbestimmung erforderlich (z.B. als Streckengeber). Für den DR-Motor wurden zwei vollintegrierte Geber entwickelt. Bei Bedarf ist die Nachrüstung möglich. Die Auflösung des Gebers beträgt zwischen einem und rund 100 Impulsen je Umdrehung. Zu einem späteren Zeitpunkt wird zusätzlich ein Umdrehungszähler verfügbar sein. Auch die Anbaugeber wurden verbessert. Die Standardgeber können bei großen Motoren, vierpolig ab 7,5 bis 55kW, direkt an die Welle und Lüfterhaube angebaut werden. Die Anbaugeber mit Sinus/Cosinus-Signalen erhalten einen vereinfachten Anschluss. Mit dem Anschlussdeckel wird der Anschluss des Geberkabels und der Wechsel des Gebers vereinfacht.
Kompakte Bauform
Weiterhin wurden die Baugrößen der Motoren und die Zusatzausführungen verbessert. So sind viele Antriebe im Vergleich zur Baureihe DT/DV kompakter, d.h. sie sind schmaler oder kürzer. Der Kabelanschluss bei kleinen Motoren wurde vereinfacht und der Anschlussraum dieser Motoren vergrößert. Anstelle der Klemmenplatte erleichtert laut Hersteller der optionale Anschluss mit Käfigzugfedern die kundenseitige Verdrahtung, verfügbar für DR71-132. Die Anschlüsse des Motors mit dem Steckverbinder IS und den Harting-Steckverbindern wurden beibehalten. Für den IS wird der vierpolige Leistungsbereich auf 7,5kW und eventuell 9,2kW ausgedehnt. Die Motorfüße für die Motoren 71 bis 132 lassen sich nachrüsten. Die mechanische Funktion der Bremsen lässt sich mit einer Serienoption überwachen. Dabei kann entweder die Betätigung oder der Verschleiß oder die Betätigung und der Verschleiß kontrolliert werden. Anstelle einer Bremse kann eine Rücklaufsperre mit einem hohen Sperrmoment die Drehbewegung des Motors in einer Richtung sperren. Das C1-Profil der Elektro-Hängebahnen kann mit vierpoligen 1,1kW-Antrieben durchfahren werden. Das Schutzdach auf der Lüfterhaube kann der Anwender bei Bedarf nachrüsten. Im Umrichterbetrieb ermöglichen Sensoren für die Temperaturerfassung der Motorwicklung einen hohen Nutzungsgrad des Antriebes.
















