Ortsbezogene Dienste in der Produktion
Der Zugriff auf vernetzte Produktionsumgebungen über mobile Geräte entkoppelt Bediener und Wirkungsort und schafft Ortsunabhängigkeit. Durch eine Lokalisierung der mobilen Geräte können Unternehmen auch ortsbezogene Dienste realisieren und das Informations- und Funktionsangebot je nach Ort des Nutzers anpassen. Zudem ist es möglich, Informationen, die am aktuellen Ort besonders relevant sind, automatisch zur Anzeige zu bringen, z.B. Detailinformationen zur nahegelegenen Maschine. So kann beispielsweise bei der Delegation von dringenden Aufgaben der aktuelle Ort der Mitarbeiter berücksichtigt werden, um Reaktionszeiten und Laufwege zu minimieren. Und bei Herantreten an eine Maschine kann der Besitzer des erkannten Geräts automatisch als Nutzer an der Maschine angemeldet werden, um eine personenbezogene Dokumentation und Rechteverwaltung zuverlässig und effizient umzusetzen.
Kollaboration sorgt für mehr Effizienz
Die großen Potenziale, die Wikis, Blogs, etc. in wertschöpfenden Bereichen bieten, werden künftig deutlich stärker genutzt. Mitarbeiter können Textbeiträge oder Audio- und Video-Clips erstellen, um anderen Kollegen zu helfen, z.B. bei der Bearbeitung von schwierigen Aufgaben oder bei der Behebung von Problemen, die schon einmal erfolgreich gelöst wurden. Sensorinformationen, die eine Grundlage für intelligente Produktionsprozesse darstellen, können durch Mitarbeiter ergänzt, korrigiert oder validiert werden.
Multimodale Interaktionstechniken
Der technische Fortschritt, insbesondere bei den Erkennungstechnologien, ermöglicht neue Formen der Mensch-Technik-Interaktion, die weit über Knöpfe-Drücken und Mausbedienung hinausgehen. Neben Multi-Touch und Touch-Gesten sind bereits Sprachapplikationen im Einsatz. Vielversprechende Technologien mit einer längeren Perspektive umfassen die Blickbewegungsregistrierung (Eye Tracking, Gaze Control), tangible und haptische Interfaces und die Gestenerkennung im freien Raum.
















